BikeHow Ladies Days von 14. bis 16. September im Stubaital

BikeHow Ladies Days von 14. bis 16. September im Stubaital

Endlich kommen die Ladies auch in Sachen Sport voll auf ihre Kosten. Damen-Angebote schießen aus dem Boden, Frauen spezifische Produkte füllen den Markt. Aber wie kommt frau als Naturliebhaberin und Bergfreundin erst dazu sich fürs Mountainbiken zu begeistern und dann eventuell sogar noch über Trails und wilde Abfahrten zu jagen, um den „berühmten“ Flow zu verspüren? Die richtige Gruppe, der richtigen Ort und die richtige Führung machen es aus. Deshalb bringen die BikeHow Ladies Days diesen September 24 Mountainbike interessierte und begeisterte Damen in einem Rundum-Sorglos-Paket mit einem Top-Hotel und Top-Guides zusammen und nehmen ihnen geschickt die Anfangsängste bzw. den Schrecken vor der nächsten Stufe.

Das Pendant zu den seit 3 Jahren überaus erfolgreichen KÄSTLE Powder Department Ladies Days, bei denen sich 24 Damen ein Wochenende lang unter professioneller Führung und mit Top-Equipment an das Abenteuer Freeriden heranwagen, heißt ab diesem Sommer BikeHow Ladies Days. Dabei widmen sich die Damen ein Wochenende lang dem Mountainbiken und brauchen sich dazu um fast nichts zu kümmern. Alles ist vorbereitet – von den lokalen Guides, über ein Top-Hotel bis zum Lunchpaket und dem Bergbahnticket. Egal ob Bike-Anfängerin oder leidenschaftliche Trail-Hunterin – die Ladies werden voll auf ihre Kosten kommen.

Zu Beginn des Wochenendes heißt es erst mal Kennenlernen und sich gegenseitig beschnuppern. Im ****Hotel Der Stubaierhof Neustift starten die BikeHow Ladies Days mit einem Willkommensabend bei einem 5-Gänge-Menü und feinen Drinks. Das Team stellt das Programm des Wochenendes vor und erste Freundschaften werden geschlossen. Am Samstag nach dem Frühstück ist die Talstation der Elfer Lifte Treffpunkt. Dort werden die Gruppen eingeteilt und die geplanten Touren besprochen. Keine Lady wird aber auf die Trails losgelassen ohne entsprechendes Techniktraining. Die Genuss-Bikerinnen, die Allmountain-Ladies, die Enduro-Frauen und die Trail-Queens werden mit den vier einheimischen Guides die Bike-Strecken rund um den Elfer kennenlernen und an ihrer Fahrtechnik arbeiten, damit am Sonntag dann alle die Herausforderung von EinsEinser und ZweiZweier Trail in Angriff nehmen können und bei einer besonderen Tour hoch über dem Stubaital tolle Erinnerungen mit nach Hause nehmen.

FACTBOX BikeHow Ladies Days

Termin: 14. bis 16. September 2018
Ort: Neustift, Elferbahnen und weitere Orte im Stubaital
Unterkunft: Hotel Der Stubaierhof Neustift
Levels: Genuss-Bikerin, Allmountain-Lady, Enduro-Frau, Trail-Queen
Kosten: Package inklusive Unterkunft im ****Hotel mit Halbpension, Lunchpaket, Guiding, Bikepark-Ticket, Goodies und vielen Extras

Details und Anmeldung auf https://bikehow.info/ladies-days

Beim 1. E-Bike-Camp im Salzburger Saalachtal powered by eBike rent lernten Zweiradfans das elektro-unterstützte Bergradeln kennen.

Berge, Bikes und bunte Bilder. Das 1. E-Bike-Camp im Salzburger Saalachtal powered by eBike rent brachte von 22. bis 24. Juni aktive Naturliebhaber unterschiedlichen Alters zusammen, um gemeinsam das Elektroradeln auszuprobieren und neue, höher gelegene Ziele anzusteuern. Dabei kam auch der Genuss nicht zu kurz. Neben dem kulinarischen Eröffnungsabend sorgte ein unerwartetes Pickinick in der Almenwelt Lofer für die Überraschung des Wochenendes.

Als am Freitagnachmittag dunkle Wolken über dem Salzburger Saalachtal aufzogen, reagierten die Veranstalter des E-Bike-Camps prompt und richteten die auf der Alm geplante Tafel kurzerhand in der Vorderkaser Jausenstation ein. Dort sorgten die Profis der Stoaberg Grillschule mit einem leckeren BBQ für mehr als zufriedene Gesichter. Zuvor hatten die Teilnehmer noch der Lamprechtshöhle einen Besuch abgestattet und waren dementsprechend hungrig.

Mit einer Fahrtechnikeinschulung startete das Camp in den Samstag. Nachdem die Leih-E-Bikes ausgegeben und deren Handhabung erklärt wurde, gab es Tipps zum Kurvenfahren und Abfahren sowie Übungen über Wellen und kleine Hindernisse. Bald darauf führten die Guides die erste leichte Tour zum Gasthaus Krepper an, wo der Wirt mit Gröstl, Bauernbroten und einem sagenhaften Kaiserschmarrn aufwartete. Dank Antrieb und Akku ließ es sich danach auch mit vollgeschlagenen Bäuchen locker auf den Mayrberg treten. Belohnt wurden die E-Biker am Logenplatz Obermayrberg dafür mit einem Ausblick auf die darunter liegenden Dörfer des Salzburger Saalachtales.

Bei der abendlichen „Musikalischen Sonnwendroas“ mit einheimischen Musikgruppen in diversen Gasthäusern ließen es sich die Teilnehmer des Camps dann nicht nehmen sogar bis in die späten Abendstunden bei den Musikanten auf den Terrassen zu sitzen, obwohl die Bergfeuer auf Grund des Nebels nur spärlich zu erblicken waren.

Zwischen 800 und 1.100 Höhenmeter auf 35 bis 40 Kilometern wurden am Sonntagvormittag mit vollgeladenen Akkus auf zwei unterschiedlichen Routen absolviert. Die Überraschung in Form eines Picknicks mit lokalen Produkten in der Almenwelt Lofer begeisterte die Genussradler. Und so wurden nach der Stärkung die letzten Höhenmeter im Turbo-Modus gemeistert. Danach ging es rasant wieder Richtung Tal, wo die Teilnehmer des 1. E-Bike-Camps im Salzburger Saalachtal beim gemeinsamen Mittagessen Telefonnummern austauschten und versprachen wiederzukommen.

www.lofer.com

Gelungene 3-Tages-Premiere des ROCKdays Kletterfestivals im PillerseeTal

Bereits seit 6 Jahren lockt der ROCKdesaster Cold Water Soloing Bewerb alljährlich die Kletterfans ins Tiroler PillerseeTal. Heuer wurde dort erstmals rund um diese mitreißende Veranstaltung ein 3-tägiges Kletterfestival organisiert. Neben dem Wettkampf am Samstagabend bei der Forellenranch in St. Ulrich am Pillersee gab es nun auch von Freitag bis Sonntag kostenlose Workshops, Parties und Mitmachaktionen. Vom Felsenfest beim Adolariwirt bis zum ROCKsunday auf der Steinplatte Waidring boten die ROCKdays 2018 ein buntes Programm für Jung und Alt.

Klettern steht im PillerseeTal in den Kitzbüheler Alpen ganz groß auf der Agenda. Mit den Loferer und Leoganger Steinbergen vor der Haustüre sind die Voraussetzungen dafür ja hervorragend. Damit Einsteiger und weniger Erfahrene auch in den Genuss der vielen Klettermöglichkeiten kommen bzw. fit für die weit mehr als 150 Routen in allen Schwierigkeitsgraden werden, geben die Kitzbüheler Bergführer gerne ihr KnowHow weiter. Bei den ROCKdays 2018 von 1. bis 3. Juni nahmen sie die Fans der Vertikalen sogar kostenlos mit zu Workshops auf den Übungsklettersteig Adolari, aufs „s‘Schuastagangl“ und in den „Wintergarten“ an der Steinplatte sowie auf eine Mehrseillängentour. Die TeilnehmerInnen zeigten sich danach nicht nur von den kompetenten Bergführern begeistert, sondern auch von den vielen Möglichkeiten und atemberaubenden Aussichten.

Neben dem Fels wurde das Wasser auch zu einem wichtigen Element der ROCKdays. Beim Canyoning mit der FunConnection in der Teufelsklamm trauten sich Unerschrockene ins kalte Nass zu springen und bekamen dafür einen ordentlichen Adrenalinschub. Am Pillersee hatte Sup n‘ Fun seine Stand-Up-Paddling-Boards hergerichtet und zeigte den ROCKdays Besuchern, wie sie galant übers Wasser gleiten.

Adi Stocker gab Einblicke in seinen neuen Steinplatte-Kletterführer
Noch dieses Jahr soll der neue Kletterführer für die Steinplatte herauskommen. Der bekannte Bergsteiger Adi Stocker, der schon den seit zwei Jahren vergriffenen Steinberge-Kletterführer herausgebracht hatte und viel für die Erschließung der Steinberge getan hat, ist im Endspurt mit der Fertigstellung des neuen Kletterführers und gab bei den ROCKdays am Freitagabend Einblicke, was die Kletterfans darin erwartet. Über 300 Seiten stark wird der neue Kletterführer werden, mit neuen und sanierten, alten Routen, hauptsächlich um den 8. Schwierigkeitsgrad herum, aber auch mit Touren hinauf bis zum 11. Grad. Auf der Großleinwand wurden dazu verlockende Bilder von Michael Meisl gezeigt. Für eine chillige Atmosphäre beim Adolariwirt sorgte vor und nach der Präsentation Tobias Waltl mit seiner Gitarre.

Miss und Master of ROCKdesaster
Zu spannenden Duellen kam es Samstagabend bei der Forellenranch. Nachdem die Kinder nachmittags die 15 Meter hohe über dem Teich hängende Kletterwand für sich in Beschlag genommen und beim KIDSdesaster ihre exzellenten Kletterfähigkeiten unter Beweis gestellt hatten, waren abends die Erwachsenen dran, sich im Cold Water Soloing zu messen. Dabei galt es zuerst in der Qualifikation über die Zeit die Paarungen zu ermitteln, bevor dann in den Endrunden jeweils zwei Kletterer bzw. Klettererinnen gegeneinander antraten. Wer als Erster oder Erste den Buzzer am Top drückte, war eine Runde weiter. Bei den Damen standen sich schlussendlich Hannah Seibl vom ÖAV Team Wilder Kaiser und Angelina Wörgetter vom ÖAV Hochfilzen im Finale gegenüber. Die erst 16-jährige Hannah Seibl konnte das letzte Duell für sich entscheiden und wurde zur Miss of ROCKdesaster gekürt. Das Halbfinale der Herren sah wieder bekannte ROCKdesaster Gesichter. Phillip Danzl musste gegen Lorenz Bonapace an den Start und Clemens Berger gegen Philipp Kompatscher. Ein spannendes Finale brachte dann eine Hundertstel-Entscheidung zwischen dem Fieberbrunner Clemens Berger und Lorenz Bonapace vom ÖAV Innsbruck. Im Fotofinishing hatte Clemens Berger knapp die Nase vorne und durfte anschließend die Trophäe für den Master of ROCKdesaster 2018 entgegennehmen.

www.rockdays.at
www.facebook.com/rockdayspillerseetal

 

Kostenlose BikeHow Workshops für mehr Spaß auf zwei Rädern

In Sachen Bergsport sind die Männer und Frauen von SnowHow-ClimbHow wahre Könner, alles staatlich geprüfte Bergführer und beruflich sowie privat ständig in den Bergen unterwegs. Einige davon sind auch auf dem Bike Meister ihres Faches, Trailbauer im Nebenberuf und nicht nur auf den heimischen Trails anzutreffen, sondern auch auf den Transalp-Routen und in allen anderen interessanten Bike-Destinationen. Die logische Erweiterung des SnowHow-ClimbHow Projektes heißt daher BIKEHOW. Und damit geht es diesen Sommer los, zum einen mit Tiroler Schulklassen, aber auch mit kostenlosen Workshops für alle Bikefans.

Da es in Österreich immer noch keine gesetzliche Regelung zur Ausbildung von Bike-Guides gibt, hat der Verein, der hinter dem Projekt BIKEHOW steckt, das kurzerhand selber in die Hand genommen und bildet seine staatlich geprüften Bergführer mit zwei absoluten Profis aus den eigenen Reihen zu top Bike-Guides aus. Der Vorteil ist, dass sie bereits durch ihre Bergführerausbildung die höchst mögliche Alpinausbildung haben und mit einem gezielten Bike-Fortbildungsprogramm nun auch für ihre Guide-Tätigkeit ein Siegel erhalten. In kostenlosen Workshops geben sie ihr umfangreiches Wissen weiter und verhelfen den Teilnehmern mit erprobten Übungen, ihre Fahrtechnik zu verbessern.

Für Einsteiger und Genießer
Am Entspanntesten funktioniert der Einstieg ins Bergradeln auf dem E-Bike. Aber auch dafür muss man ein paar grundlegende Dinge zu Brems- und Kurventechnik wissen, vor allem bevor es an die Abfahrt geht. Ein E-Bike wiegt schnell mal über 20 kg und kommt deshalb auch flotter in Fahrt. Blöde Stürze sind bei Ungeübten vorprogrammiert. Damit die ersten Ausfahrten unfallfrei über die Bühne gehen und sich der Abfahrtsspaß voll und ganz entfalten kann, veranstaltet BikeHow zusammen mit dem Tourismusverband Ötztal einen kostenlosen E-Bike-Workshop. Der beginnt mit einer Theorieeinheit, in dem es um Motoren, Akkus, Einstellungen, Bremsen, Bereifung usw. geht, am Praxistag sind mit den BikeHow-Guides Fahrtechnikübungen auf Schotter, Wald- und Wiesenboden angesagt. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Personenanzahl jedoch begrenzt. Geschult wird in 4 verschiedenen Levels, passend zu Kondition und Vorwissen. E-Bikes gibt es gegen Gebühr vor Ort auszuleihen.
E-BikeHow Workshop Ötztal: 30.6. & 1.7.2018

Für Trail-Maniacs
Umso mehr man weiß und kann, umso mehr macht das technische Mountainbiken auf Single Trails Spaß, und wenn man beim Befahren von schmalen Wegen, über Wurzeln, Steine und Absätze in den Flow kommt, dann versteht man, wieso diese Art des Bikens, so beliebt ist. Der technisch anspruchsvolle Umgang mit dem Rad muss aber mit Profis geübt werden. Und hier kommen die Guides von BikeHow ins Spiel. Sie zeigen den Teilnehmern des Trail Workshops, worauf es ankommt, wenn man sturzfrei diverse Hindernisse bei der Abfahrt meistern will. Egal ob Trail-Neuling oder mit dem Ziel das nächste Level zu erreichen, alle Mutigen kommen hier ein ganzes Stück vorwärts. Aber einfach sind die Trails am Elfer nicht. Darum sollte man dafür Unerschrocken sein. Es gibt wieder 4 Levels, in denen geübt wird, und die Elferlifte sorgen dafür, dass 35 Interessierte kostenlos mitmachen können.
BikeHow Trail Workshop Elfer Stubai: 7.7.2018

Für Ladies
Hier kommen alle Damen, die sich fürs Mountainbiken interessieren oder bereits schon flott am Berg unterwegs sind, auf ihre Kosten. Für ein gemeinsames Wochenende geht es ins Stubaital, um Fahrtechnik zu üben, auf Tour zu gehen, nette Mädels kennenzulernen und sich rundum verwöhnen zu lassen. Egal ob Genussbikerin, Allmountain-Lady, Enduro-Frau oder Trail-Queen – in 4 Levels werden hier die Stubaier Routen und Trails unter die Lupe genommen. Es ist zwar kein kostenloses Angebot, dafür gibt es aber ein Rundum-Sorglos-All-Inklusive-Package mit tollem ****Hotel, Essen und Bergbahn inklusive. Die Guides sind bestens ausgebildete Locals, die zwei Tage abwechslungsreichen Bike-Spaß garantieren.
BikeHow Ladies Days Elfer Stubai: 14.-16.9.2018

Alle Details und Anmeldung auf www.bikehow.info

Alpinmesse Multivisionen am 20. und 21.10.2018

Wenn die Alpinmesse Innsbruck diesen Oktober wieder ihre Pforten öffnet, dann werden abermals zwei Persönlichkeiten des Bergsportes Samstag- und Sonntagabend die große Bühne betreten. Die beiden Südtiroler Alpinisten Tamara Lunger und Simon Gietl präsentieren ihre aktuellen Projekte und erzählen von vergangenen Abenteuern. Ab Juli sind die Kombitickets mit Multivisionsvortrag und Messeeintritt im Webshop der Alpinmesse erhältlich.

„Unpredictable“ – „Unvorhersehbar“ betitelt Tamara Lunger ihren Vortrag, und dieser lässt bereits Grenzerfahrungen vermuten. Dabei ist die Tochter eines bekannten Skibergsteigers in den Bergen aufgewachsen und Unberechenbares gewohnt. Sie war zweifache italienische Meisterin im Skibergsteigen und U23-Weltmeisterin, sammelte von 2009 weg Gipfel ab 6.000 m Höhe, war 2013 am Pik Lenin und bestieg 2014 als erst zweite Frau Italiens den K2. In der Akklimatisierungsphase für die Winterbesteigung des Manaslu eröffnete sie 2015 mit Simone Moro eine neue Route im alpinen Stil an der Nordwand des Island Peak. Außerdem bestreitet die 32-jährige Boznerin Ultra Trail Runs. Das sei das Leben, das sie wolle, und nichts anderes, sagt Tamara Lunger über sich selbst und bezeichnet sich auch gerne als Träumerin, die verliebt in die Berge ist.

Ihr Multivisionsvortrag bei der Alpinmesse Innsbruck 2018 führt vom Abstieg des Nanga Parbat im Winter, über den Kangchenjunga in Nepal und Paragliding-Flüge in Nordindien bis zur extremen Kälte Sibiriens. Er handelt von Abenteuern und dem Unvorhersehbaren, vom Wetter, zwischenmenschlichen Beziehungen und Gefühlszuständen. Was werde ich noch erreichen können, fragt sie sich auch und wie weit sie physische und psychische Anstrengung ertragen kann. Tamara Lunger: Samstag, 20. Oktober 2018, 19 Uhr Forum 2

Der Südtiroler Bergführer und Salewa Athlet Simon Gietl bringt „Träume aus Stein“ mit zur Alpinmesse 2018, weil er das Alpinklettern sowie Bergsteigen neu erfinden will. Er erzählt von einer beeindruckenden Erstbesteigung 2017 mit Vittorio Messini am Shivling in Nordindien, von seinem Leben als Kletterer, den Beweggründen für seine Expeditionen und weiteren Erstbegehungen in Patagonien, Peru und seiner Heimat, den Dolomiten. Im Schatten des Rammelsteins, dem Tor zur Riesenfernergruppe ist er aufgewachsen. Zum Klettern kam er erst mit 18 Jahren zufällig, als er per Anhalter mit einem Bergsteiger unterwegs war und von dessen Abenteuern hörte. Gietl wird Bergführer und sammelt bald Auszeichnungen für seine alpinen Projekte, wie den alpinen Förderpreis des AVS, die „Silla Ghedina Apollonio Meneardi“ oder den „Grignetta d’Oro“.

Diesen Juli bekommt er den „Karl-Unterkircher-Award“ überreicht. „Fühl dich stark, aber nicht unsterblich“, ist sein Motto. Nicht allein der Gipfel sei es, was ihn antreibe, es sei das „Gesamtpaket“. Ihm gehe es um das Entdecken, Abstecken und Klettern moderner und anspruchsvoller neuer Routen mit traditioneller Absicherung, sagt der 33-jährige.
Simon Gietl: Sonntag, 21. Oktober 2018, 17 Uhr Forum 2

Infos, Ticketpreise und Webshop: www.alpinmesse.info

ROCKdays Kletterfestival von 1. bis 3. Juni 2018 im PillerseeTal

Im PillerseeTal in den Kitzbüheler Alpen werden Anfang Juni wieder die Miss und Master of ROCKdesaster beim Cold Water Soloing gesucht. Rund um den spektakulären Wettbewerb bei der Forellenranch in St. Ulrich gibt es aber auch ein vielseitiges Kletterprogramm für die ganze Familie mit kostenlosen Workshops vom nackten Fels bis zum kühlen Nass. Dabei ist neben Klettern auch Canyoning und Stand Up Paddling angesagt und dürfen Musik und Party genauso wenig fehlen. Den 1. bis 3. Juni sollten sich deshalb nicht nur alle Fans der Vertikalen im Kalender anstreichen.

Der Startschuss für die ROCKdays 2018 fällt am Freitag, den 1. Juni beim Gasthof Adolari in St. Ulrich am Pillersee. Wirt Tom stellt seine Parkplätze für alle kletterfreudigen Camper zur Verfügung und serviert dazu leckeres Essen und guten Sound. Adi Stocker kommt vorbei und erzählt von seinem neuen Kletterführer, der im August erscheint, und was Interessierte darin Neues erwartet. Gemütlich stimmen sich Kletterfans aus dem In- und Ausland am Lagerfeuer und im Kuhstall bei guter Musik auf ein Action geladenes Wochenende ein.

Am Samstagvormittag starten dann auch die kostenlosen Workshops beim Adolariwirt. Kurzentschlossene können sich dort auch noch vor Ort anmelden und von den Kitzbüheler Bergführern Grundlagen und Tipps fürs Klettern und Klettersteiggehen holen. Für die Kleinen ist am Halsgrund alles zum Kinderklettern hergerichtet und auf Wasserratten warten am Pillersee SUPs sowie aufregende Schluchtentouren in der Teufelsklamm. Die Kitzbüheler Bergführer, die FunConnection und Sup n‘ Fun haben ihre Profis vor Ort, die Techniken und Tricks vermitteln.

Alle, die sich mit anderen messen oder einfach nur eine geniale Show erleben wollen, treffen sich ab Samstagnachmittag an der Forellenranch. Zuerst suchen die Youngsters beim KIDSdesaster an der 15 Meter hohen Kletterwand über dem Teich die Schnellsten unter ihnen. Dann arbeiten sich die Erwachsenen Runde um Runde im K.O.-System weiter, um im grandiosen Finale zum Sundowner ihre Miss und Master of ROCKdesaster zu küren. Begleitet wird das Cold Water Soloing Kletterspektakel von dramatischen Sounds und Pyrotechnikeffekten, sodass die Zuschauer nicht nur von den sportlichen Leistungen der lokalen und internationalen Kletterstars begeistert sein werden und anschließend bei der ROCKnight bis in die Nacht hinein ihre Helden feiern.

Die Talstation der Bergbahn Steinplatte in Waidring ist dann am ROCKsunday Treffpunkt für all jene, die mit den Kitzbüheler Bergführern auf eine geführte Klettersteigtour oder eine Mehrseillängentour gehen und beim Canyoning Mut für wilde Abseilaktionen und Sprünge ins kalte Wasser zeigen wollen. Davor gibt es auch noch ein Frühstück. Die Teilnahme an den Workshops ist hier ebenfalls kostenlos. Entweder man meldet sich schon vorab an oder kommt direkt zum Treffpunkt und ist mit dabei.

PROGRAMM ROCKdays Pillerseetal

Freitag, 1. Juni 2018: 
• ab 18:00 Uhr FelsenFest beim Gasthof Adolari in St. Ulrich am Pillersee mit Lagerfeuer, chilligem Gitarren-Sound und Fancy Food
• Adi Stocker gibt Einblicke in die Entstehung des neuen Steinplatte-Kletterführers.

Samstag, 2. Juni 2018: 
ab 10:00 Uhr Treffpunkt beim Gasthof Adolari in St. Ulrich am Pillersee
Anmeldung zu den kostenlosen Workshops
• 10:30 bis 12:30 Uhr Klettersteig-Workshop
• 10:30 bis 12:30 Uhr Klettern für Einsteiger
• 10:30 bis 12:30 Uhr Kinderklettern
• 10:30 bis 12:30 Uhr Canyoning
• 10:15 bis 11:15, 11:30 bis 12:30 und 13:00 – 14:00 SUP am Pillersee

Forellenranch:
• ab 13:00 Uhr KIDSdesaster Qualifikation mit anschließendem Finale
• ab 17:00 Uhr ROCKdesaster Speedkletterwettbewerb Qualifikation
• ab 19:30 Uhr ROCKdesaster Speedkletterwettbewerb Finale
• ab 21:30 Uhr ROCKnight @Forellenranch

Sonntag, 3. Juni 2018: 
ab 10:00 Uhr ROCKsunday auf der Steinplatte Waidring, Treffpunkt Talstation
Frühstück und Anmeldung zu den kostenlosen Workshops
• 10:30 bis 12:30 Uhr und 13:00 bis 15:00 Uhr geführte Klettersteigtour am „Schuasta Gangl“
• 10:30 bis 12:30 Uhr Klettern für Einsteiger
• 10:30 bis 12:30 Uhr Canyoning
• 10:30 bis 16:00 Uhr geführte Mehrseillängentour
• ganztägig: Klettern @SAAC-Camp Steinplatte
• ab 15:00 Uhr Abschluss-BBQ @Kammerkör

Anmeldung zu den Workshops und Bewerben sowie Buchung des Camper-Packages mit 2 Übernachtungen inkl. Frühstück auf www.rockdays.at

 

Kostenlose Young Climbers Schnupperkletterkurse in der Climbers City Innsbruck

Ein Ferienprogramm, das Jung und Alt begeistert, hat idealer Weise einen hohen Spaßfaktor mit Punkten, die auch für die Schule und das Leben nützlich sind. Die Young Climbers Schnupperkletterkurse in der Climbers City Innsbruck verbinden die für Kinder und Schüler so wichtigen Konzentrations- und Koordinationsübungen deshalb mit viel Abenteuer in der freien Natur. Es geht in die Ehnbachklamm bei Zirl und dort an den Fels, wo sich auch die Erwachsenen an den Wänden versuchen dürfen und Youngsters mit Geschicklichkeit und Mut ihre Eltern alt aussehen lassen können. Im Juli und im August sind die ClimbHow Bergführer wieder für diesen Spaß zu haben, zeigen wie man erste Griffe beim Klettern meistert und sich gegenseitig sichert.

ClimbHow das bedeutet, wie der Name schon sagt, Lernen wie Klettern geht. Und das ist gar nicht so schwer, wie es auf den ersten Blick aussieht. Die staatlich geprüften Bergführer haben dafür ein paar Tricks parat. Erst mal üben, einen Knoten zu machen, Kletterpatschen anziehen und einfach probieren sich hoch zu hanteln. Am Seil gesichert kann nichts passieren. Selbst die Allerkleinsten schaffen das spielend. Die Anfängerrouten sind leicht und die Griffe und Schritte gut zu erkennen.

Ab 7 Jahren dürfen Kinder alleine am Programm teilnehmen. Darunter in Begleitung eines Erwachsenen. Nach oben hin gibt es keine Altersgrenze. Alle Kletterinteressierten sind herzlich willkommen. Die Teilnahme ist kostenlos. Nur rechtzeitig anmelden muss man sich dafür, da die Plätze begrenzt sind. Also, worauf noch warten!

Termine:
Freitag, 20. Juli 2018 & Freitag, 10. August 2018

Treffpunkt:
Jeweils um 8:30 Uhr beim Roten Kreuz in Zirl; Ende: ca. 16:00 Uhr

Voraussetzungen:
sportliche Grundkondition und Motivation

Mindestalter: 
ohne Begleitung 7 Jahre, in Begleitung eines Erwachsenen 5 Jahre

Kursinhalte:
Grundlagen Knotenkunde, Sicherungstechniken, Klettern und Sichern im Vor- und Nachstieg,
Abseilen passiv und aktiv

Schlechtwetterprogramm:
Das Schnupperklettern findet auf alle Fälle an den geplanten Terminen statt. Bei schlechtem Wetter geht es in die Halle.

Kosten: gratis inkl. Leih-Ausrüstung

Infos und Anmeldung: climbhow.info/youngclimbers/

 

Kostenlose ClimbHow Ferrata Workshops

Klettersteiggehen ist zum einen der ideale Einstieg in den Klettersport, zum anderen auch eine spannende Alternative zum Wandern, vorausgesetzt man ist schwindelfrei, hat die richtige Ausrüstung und kennt ein paar grundlegende Techniken. ClimbHow Ferrata bietet ab diesem Sommer kostenlos die Möglichkeit, mit staatlich geprüften Bergführern die richtige Anwendung eines Klettersteigsets zu lernen, grundlegende Techniken zu üben und Spaß an mit Stahlseilen und Eisentritten versicherten Felswänden zu finden. Die bergsteigerisch drei starken Tiroler Täler Zillertal,  Ötztal und Stubaital bieten mit dem Actionberg Penken in Mayrhofen, dem Klettersteig Zirbenwald in Obergurgl und dem Elfer in Neustift im Juli und August drei Möglichkeiten, das Klettersteiggehen von Profis zu lernen.

Die staatlich geprüften Bergführer von ClimbHow sind am Fels daheim. Ihre Leidenschaft gilt allem, was sich an schroffen Wänden, an Kalk und Granit abspielt. Dazu gehört das Klettersteiggehen genauso wie das Sportklettern oder Alpintouren. Durch ihre Ausbildung und ständige Fortbildung sind sie Profis der Berge und wissen, auf was bei allen alpinen Aktivitäten zu achten ist. Sie kennen auch die häufigsten Fehler, die beim Sichern gemacht werden und sind was die neuesten Produkte auf dem Markt anbelangt stets bestens informiert. Beim kostenlosen ClimbHow Ferrata Workshop führen sie Interessierte direkt am Klettersteig in den richtigen Gebrauch der Klettersteigausrüstung ein, zeigen auf mit welchen alpinen Gefahren gerechnet werden muss und wie man sich davor bestmöglich schützt.

In Mayrhofen geht es dazu an die Klettersteige „Knorren Nadel“ und „Steinbock“ am Actionberg Penken. Sie sind bestens fürs Üben geeignet und mit der Penkenbahn sowie mit der Kombibahn Penken mit nur 10 Minuten Fußmarsch zu erreichen. Obergurgl hat mit dem Klettersteig Zirbenwald nur 15 Minuten vom Ortszentrum entfernt den perfekten Platz, um sich mit Sicherungstechniken vertraut zu machen. Am Elfer in Neustift im Stubaital sind es zwei Klettersteige in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, die sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene die Möglichkeit bieten, Grundlagen zu lernen und Wissen sowie Erfahrung zu vertiefen.

Die Teilnahme an den ClimbHow Ferrata Workshops ist ab 14 Jahren möglich und für alle kostenlos. Nur das Bergbahnticket für den Zustieg zum Klettersteig ist bei Bedarf zu bezahlen.

Termine:
Samstag, 14. Juli 2018: Penken – Mayrhofen
Samstag, 21. Juli 2018: Obergurgl
Samstag, 25. August 2018: Elfer – Neustift im Stubaital

Voraussetzungen:
sportliche Grundkondition und Motivation, Mindestalter 14 Jahre

Notwendige Ausrüstung:
Klettersteigset, Klettergurt und Helm, festes und bequemes Schuhwerk, Rucksack, Verpflegung und Regenbekleidung (Leihausrüstung kann auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden.)

Kursinhalte:
Einführung in den richtigen Gebrauch der Klettersteigausrüstung, Planung eines Klettersteigtages unter Beachtung der Faktoren Verhältnisse, Gelände, Mensch; Grundtechniken zur Begehung von Klettersteigen

Schlechtwetterprogramm:
Bei schlechtem Wetter finden die Workshops in einer Kletterhalle statt.

Kosten: Die Teilnahme inkl. Leih-Ausrüstung ist gratis.

Infos und Anmeldung: www.climbhow.info/ferrata