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Beim 1. E-Bike-Camp im Salzburger Saalachtal powered by eBike rent lernten Zweiradfans das elektro-unterstützte Bergradeln kennen.

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Berge, Bikes und bunte Bilder. Das 1. E-Bike-Camp im Salzburger Saalachtal powered by eBike rent brachte von 22. bis 24. Juni aktive Naturliebhaber unterschiedlichen Alters zusammen, um gemeinsam das Elektroradeln auszuprobieren und neue, höher gelegene Ziele anzusteuern. Dabei kam auch der Genuss nicht zu kurz. Neben dem kulinarischen Eröffnungsabend sorgte ein unerwartetes Pickinick in der Almenwelt Lofer für die Überraschung des Wochenendes.

Als am Freitagnachmittag dunkle Wolken über dem Salzburger Saalachtal aufzogen, reagierten die Veranstalter des E-Bike-Camps prompt und richteten die auf der Alm geplante Tafel kurzerhand in der Vorderkaser Jausenstation ein. Dort sorgten die Profis der Stoaberg Grillschule mit einem leckeren BBQ für mehr als zufriedene Gesichter. Zuvor hatten die Teilnehmer noch der Lamprechtshöhle einen Besuch abgestattet und waren dementsprechend hungrig.

Mit einer Fahrtechnikeinschulung startete das Camp in den Samstag. Nachdem die Leih-E-Bikes ausgegeben und deren Handhabung erklärt wurde, gab es Tipps zum Kurvenfahren und Abfahren sowie Übungen über Wellen und kleine Hindernisse. Bald darauf führten die Guides die erste leichte Tour zum Gasthaus Krepper an, wo der Wirt mit Gröstl, Bauernbroten und einem sagenhaften Kaiserschmarrn aufwartete. Dank Antrieb und Akku ließ es sich danach auch mit vollgeschlagenen Bäuchen locker auf den Mayrberg treten. Belohnt wurden die E-Biker am Logenplatz Obermayrberg dafür mit einem Ausblick auf die darunter liegenden Dörfer des Salzburger Saalachtales.

Bei der abendlichen „Musikalischen Sonnwendroas“ mit einheimischen Musikgruppen in diversen Gasthäusern ließen es sich die Teilnehmer des Camps dann nicht nehmen sogar bis in die späten Abendstunden bei den Musikanten auf den Terrassen zu sitzen, obwohl die Bergfeuer auf Grund des Nebels nur spärlich zu erblicken waren.

Zwischen 800 und 1.100 Höhenmeter auf 35 bis 40 Kilometern wurden am Sonntagvormittag mit vollgeladenen Akkus auf zwei unterschiedlichen Routen absolviert. Die Überraschung in Form eines Picknicks mit lokalen Produkten in der Almenwelt Lofer begeisterte die Genussradler. Und so wurden nach der Stärkung die letzten Höhenmeter im Turbo-Modus gemeistert. Danach ging es rasant wieder Richtung Tal, wo die Teilnehmer des 1. E-Bike-Camps im Salzburger Saalachtal beim gemeinsamen Mittagessen Telefonnummern austauschten und versprachen wiederzukommen.

www.lofer.com

1. E-Bike-Camp im Salzburger Saalachtal  powered by eBike rent

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Mit dem E-Bike lassen sich ganz neue Ziele ansteuern, kommen auch Untrainierte in den Genuss einer einmaligen Aussicht und wird Bergsport für viele erst möglich. Im Salzburger Saalachtal sind daher für diesen Sommer die Akkus geladen, die Bremsen geprüft und die Reifen aufgepumpt. Zu Sonnwend von 22. bis 24. Juni heißt es dort Helm aufsetzen, Brille zurechtrücken und gemeinsam in die Pedale treten. Beim 1. E-Bike Camp im Salzburger Saalachtal zeigen die Profis vor Ort, wie man auf den schönsten Routen der Region Unentdecktes kennenlernt und die Berge von einer anderen Seite erlebt.

Die Natur im Salzburger Saalachtal hat sehr viel Einzigartiges zu bieten, und manchmal muss man etwas Anstrengung in Kauf nehmen, um dahin zu gelangen. Aber seit das Abenteuer Mountainbike durch Antrieb und Akku ein leichtes Spiel geworden ist, sind auch diese Plätze für alle einfach erreichbar. Das 1. E-Bike-Camp im Salzburger Saalachtal bietet nun die Möglichkeit, das elektrisch unterstützte Radfahren kennenzulernen, mit Gleichgesinnten an beeindruckende Orte zu gelangen und eine genussvolle Zeit zu verbringen. Es geht weder um sportliche Höchstleistungen, noch um ein schnelles Vergnügen. Was zählt, ist der intensive Kontakt mit der Natur und die Erinnerungen, die davon bleiben.

Zum Kennenlernen von Teilnehmern und Guides startet das Camp am Freitag mit „Tafeln auf der Alm“. Im Licht der untergehenden Sonne und mit Blick auf das traumhafte Bergpanorama servieren die Profis der Stoaberg Grillschule auf der Kammerlingalm ihre Spezialitäten. Zur Alm geht es noch mit dem AlmErlebnisBus und zu Fuß, am nächsten Morgen allerdings schon sitzen alle im Sattel und machen sich mit der Technik und den Grundlagen des E-Bikes vertraut, bekommen von den Guides Brems- und Kurventechnik vermittelt und trainieren sturzfreies Fahren auf verschiedenen Untergründen, um nachmittags bei geführten Touren die ersten Eindrücke von den E-Bike-Routen des Salzburger Saalachtals zu sammeln. Wenn am Abend dann die Bergfeuer gezündet werden, sind alle wieder im Tal und genießen bei der „Musikalischen Sonnwendroas“ den Blick auf die erleuchteten Gipfel.

Zum Abschluss des Wochenendes bringen die einheimischen Guides die Teilnehmer des Camps dann auf besonders ausgewählten Routen zum Staunen. Dabei sind Logenplätze garantiert, die kulinarischen Schmankerln vorbereitet und ein Picknick mit wildem Baden im klaren Bergsee auch nicht ausgeschlossen.

Programmdetails unter www.lofer.com/e-bike-camp

Familien am Fels: In den Steinbergen kommen Groß und Klein hoch hinaus

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Egal von welcher Richtung man sich ihnen nähert, man kann sie nicht übersehen und schon gar nicht daran vorbeisehen. Die Loferer und die Leoganger Steinberge haben etwas Magisches an sich. Sie ziehen alle Blicke auf sich, zwingen quasi zum Anhalten und wecken nicht nur in eingefleischten Berg- und Kletterfans den Wunsch, ihren schroffen Felsen und kahlen Wänden näherzukommen. Dabei ist es selbst für Bergsportneulinge kinderleicht, das Spiel mit der Vertikalen anzugehen. Die Tourismusverbände rund um die Steinberge haben nämlich längst ein umfassendes Angebot für die ganze Familie entwickelt.

Das Tiroler Pillerseetal in den Kitzbüheler Alpen, das Salzburger Saalachtal sowie Saalfelden Leogang im Pinzgau umschließen die Steinberge. Für die drei Tourismusregionen sind die zwei markanten Felsstöcke der nördlichen Kalkalpen Herzstück und Mittelpunkt ihrer Urlaubsangebote, die sich nicht nur an ambitionierte Kletterfans, die Stars der Szene und die jungen Wilden richten, sondern vor allem an die ganze Familie. Der Spaß am Fels beginnt als spielerische Kraxlerei und endet bei mehr als 1.000 Sportkletterrouten in allen Schwierigkeitsgraden nicht vor Stufe 11 auf der internationalen Skala.

Der Drang auf und über etwas zu klettern ist Kindern angeboren. Die bunten Griffe in den Kletter- und Boulderhallen unterstützen diesen Trieb. Die Matten federn Stürze ab und ermöglichen es, sicher neue Bewegungs- und Körpererfahrungen zu machen. Kinderklettern bedeutet in den Steinbergen viel Spaß und Abwechslung. Ob auf der Slackline, im Hoch- oder Niederseilgarten, an Boulderblöcken, Kinderübungsfelsen oder in der Halle – draußen wie drinnen kommt bestimmt keine Langeweile auf.

Während Jugendliche gerne in einer der 5 Kletterhallen der Region ihre ersten Versuche am Seil wagen oder sich in den Bouldergebieten in Absprunghöhe an die Vertikale herantasten, beginnt für Erwachsene der Einstieg in den Klettersport vielfach an Klettersteigen. Ausgerüstet mit Klettersteigset, Helm und Handschuhen – die es in den Bergsportschulen, Kletterhallen und Shops der Region auszuleihen gibt – geht es über mit Stahlseilen gesicherte und mit Eisengriffen sowie -tritten versehene Grate und Wände. Die Steinberge teilen dabei an 12 Klettersteigen von leicht bis extrem steil das Erlebnis und die alpinistische Erfahrung mit schwindelfreien und sportlichen Bergliebhabern.

Natürlich wird in den Steinbergen niemand bei seinen Kletterambitionen alleine gelassen. Die staatlich geprüften Sportkletterlehrer und Bergführer stehen bei jedem noch so kleinen Felsvorhaben zur Seite, erklären die Ausrüstung, zeigen Techniken und führen professionell an das neue Terrain heran. Die Gastronomie und die Hotellerie hat sich ebenfalls dem Thema Klettern verschrieben. In kletterfreundlichen Unterkünften werden Packages für die verschiedensten Abenteuer am Berg angeboten.

www.climbers-paradise.com/steinberge

Schnellste Schmugglerin überrascht bei der 1. Frauen Berg Gaudi im Montafon

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Wie bringt man fast 300 Frauen jeden Alters gemeinsam auf den Berg? Nein, man verlegt keinen Ausverkauf in die Höhe, man – besser gesagt frau in Person von Verena Eugster und Patricia Zupan – organisiert einfach die 1. Frauen Berg Gaudi im Vorarlberger Montafon –  ein Trailrunning Bewerb, bei dem auch gemütlich gewandert werden darf – und schon stehen 262 Damen frühmorgens an der Talstation der Schafbergbahn in Gargellen Schlange und motivieren sich gegenseitig, trotz trüber Wetteraussichten den 8,5 Kilometer langen und 600 Höhenmeter zählenden Schmugglerpfad zwischen Österreich und der Schweiz in Angriff zu nehmen.

Gut, die Aussicht auf Schmugglerware in Form von Nudeln und Schokolade mag vielleicht mit ein Grund gewesen sein, dass sich am Samstag, den 9. September so viele weibliche Trailrunning- und Wanderfans im Montafon eingefunden haben. Sicherlich war es aber nur bei den ganz Sportlichen die Aussicht auf den Sieg. Konkurrenzgedanken waren nirgendwo zu spüren. Die Frauen gaben sich gegenseitig vor dem Start Ausrüstungstipps und spornten einander an, alles für eine persönliche Höchstleistung zu geben. Es ging nicht darum, irgendwem etwas zu beweisen, es ging nur darum, den inneren Schweinehund zu überwinden und bei frischen, einstelligen Plusgraden, Nieselregen und Nebel so schnell wie möglich die Strecke zwischen Vorarlberg und dem Prättigau zu absolvieren.

Wäre der Wettergott eine Frau, dann hätte sie sicher Einsicht mit den aus dem In- und Ausland extra für die 1. Frauen Berg Gaudi nach Gargellen angereisten Damen gehabt. So weinte der Himmel und schickte winterliche Temperaturen herab. Weil aber bekanntlich Frauen das stärkere Geschlecht sind, konnte sie das Wetter nicht beirren. Gerne ließen sie sich von den Männern anfeuern und zur Aufwärmrunde von Martin Böckle am Mikrofon und Andreas Zupan am DJ-Pult einheizen. Als um kurz nach 10:00 Uhr dann der Startschuss fiel, preschten die Favoritinnen – unter ihnen Berglauf-Spezialistin Eva Aschaber – im Eiltempo davon. Ganz hinten vor dem „Besengeher“ der Bergrettung nahmen es die Frauen jedoch gemütlich und hatten noch Zeit für ein Pläuschchen.

Anfänglich noch als Karawane auf dem ersten Abschnitt des Schmugglerpfades unterwegs, brach die Truppe bald auseinander. Die 56 Starterinnen der Kategorie Trailrun,  aber auch zahlreiche der 81 Damen aus der Hobbyklasse, wollten es wissen und kamen im Laufschritt übers St. Antönier Joch (2.379 m). Die ambitionierten Ladies gönnten sich nicht mal eine Pause an den Verpflegungsstationen. Erst später bei den Genuss- & Wanderladies wurden die Helfer ihre zu Fuß auf den Berg geschleppten Riegel und Getränke los.

Eva Aschaber vom Union Berglaufteam Sparkasse Bludenz führte lange Zeit die Läuferinnen an. Als es zwischen St. Antönier Joch (2.379 m) und Gafierjoch (2.415 m) flacher wurde, musste sie jedoch die erst 26-jährige und bislang unbekannte Larissa Gabriel aus Nenzing vorbeiziehen lassen. Wie Eva Aschaber anschließend betonte, liegen ihre eigenen Schwächen bergab. Nur bergauf könne sie punkten, meinte sie. Larissa Gabriel brauchte auch tatsächlich nur noch knapp 13 Minuten für die 285 Höhenmeter hinunter ins Ziel beim Schafberg Hüsli und sicherte sich mit einer Spitzenzeit von 1:13:19,7 über 3 Minuten vor Eva Aschaber und mehr als 6 Minuten vor der Drittplatzierten Sarah Schönherr ihren ersten Sieg bei einem Trailrun.

„Ich habe heuer meinen ersten Trailrun probiert und war sofort begeistert von dem Sport. Ich habe mich fast nicht getraut die Führende zu überholen, weil ich nicht glaubte, gegen Eva Aschaber eine Chance zu haben. Aber dann wurde ich abwärts noch schneller, und es war einfach nur geil“, meine Larissa Gabriel nach ihrem Sieg.

Viel Applaus vom wetterfesten Publikum ernteten auch die restlichen Damen. Fast alle, darunter mit Jahrgang 1941 die älteste Teilnehmerin und mit Jahrgang 2006 die jüngste Teilnehmerin, schafften unter der offiziell angegebenen Gehzeit von 4 Stunden den Schmugglerpfad.

Alle Ergebnisse auf www.frauenberggaudi.com

Zum Schmuggeln verführt

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Oder die Antwort auf die Frage wie viel Schokolade frau bei der 1. Frauen Berg Gaudi im Laufschritt mit über die Grenze nehmen darf.

 

FrauenBERGgaudi_4cklFrauenBERGgaudi_4cWenn Frauen sich für etwas begeistern, dann mobilisieren sie ungeahnte Kräfte. Das gilt im Sport gleichermaßen wie beim Schnäppchen jagen oder einer nächtlichen Heißhungerattacke auf Schokolade. Ist es nun also ein Schmuggeldelikt, wenn sich frau im stylischen Laufdress von Österreich aus über die Berge in die Schweiz begibt, es dort gegen ein neues Funktionsshirt eintauscht, um dann mit einer Schweizer Schokolade den Turbo zu zünden und zurück über die Grenze nach Österreich zu laufen? Die Damen werden es bei der 1. Frauen Berg Gaudi am 9. September in Gargellen erfahren und dabei auf dem Schmugglerpfad zwischen Vorarlberg und dem Prättigau sicherlich nur von den eigenen schwindenden Kräften aufgehalten werden.

Für alle ambitionierten Trailrunnerinnen gibt es bei der 1. Frauen Berg Gaudi eine Zeitnehmung. Genuss-Ladies und Wander-Freundinnen können die Uhr aber auch getrost ignorieren. Auf 2.130 Metern Seehöhe oberhalb von Gargellen darf frau am Schmugglerpfad die Aussicht und das Panorama genießen und dabei die Zeit vergessen. Die Strecke zwischen Österreich und der Schweiz ist eigentlich viel zu schön, um sie ihm Lauftempo zu absolvieren. Dennoch werden die Zuschauer und Begleiter entlang des Weges die teilnehmenden Damen anfeuern und antreiben.

Über den Schmugglerpfad von Österreich in die Schweiz
Das Montafon im Süden von Österreichs westlichstem Bundesland ist Sommer wie Winter ein beliebtes Ziel für Bergsportler. Einen besonderen Reiz hat dort das nur knapp über 100 Einwohner zählende Bergdorf Gargellen. Während Gargellen in der kalten Jahreszeit wahre Wintermärchen für Skifahrer schreibt, führt es im Sommer als Wander- und Kletter-Treffpunkt weit über die Grenzen hinaus und verbindet mit dem Schmugglerpfad nicht nur das Österreichische Montafon mit dem Prättigau im Schweizer Kanton Graubünden, sondern erzählt auch eine Geschichte. Schmuggler transportierten über diese Route früher ihre Waren und versteckten ihre Schätze, um sie dann später abzuholen. Heute ist der Schmugglerpfad ein Themenrundweg mit allerlei Hintergrundinformationen. Für die Teilnehmerinnen der 1. Frauen Berg Gaudi geht es dort auf 8,5 Kilometern mit 600 Metern Höhendifferenz von der Bergstation der Schafbergbahn über das St. Antönier Joch in die Schweiz und den Gafiersee sowie das Gafierjoch wieder zurück nach Vorarlberg.  Fünf Verpflegungsstationen auf der Strecke sorgen für genügend Power unterwegs.

PROGRAMM 1. Frauen Berg Gaudi in Gargellen
Samstag, 9. September 2017

8:30 – 09:30 Uhr: Startnummernausgabe mit Begrüßungsdrink an der Talstation Schafbergbahn in Gargellen und Auffahrt mit der Bahn

10:00 Uhr: Start der 1. Frauen Berg Gaudi beim Schafberg Hüsli an der Bergstation der Schafbergbahn

15:00 Uhr: Siegerehrung im Schafberg Hüsli an der Bergstation der Schafbergbahn

15:30 Uhr: Abfahrt mit der Gondel ins Tal

Streckendetails
Schmugglerpfad ab Gargellen: Bergrestaurant Schafberg Hüsli (2.130 m)  – St. Antönier Joch (2.379 m) – Gafiersee (2.290 m) – Gafierjoch (2.415 m) – Schafberg Hüsli

Länge: 8,5 km | Höhendifferenz: 601 m | Startpunkt: 2.130 m | Höchster Punkt: 2.478 m

Kategorien
Trail Run Ladies, Hobby Ladies, Genuss- & Wander Ladies

Anmeldung
Die ersten 250 Damen, die sich anmelden, erhalten ein exklusives Frauen Berg Gaudi Package mit Funktionsshirt, Begrüßungsdrink, prall gefülltem Goody Bag, Liftticket für Berg- und Talfahrt, Medaille und persönlicher Urkunde.

 

www.frauenberggaudi.com

 

Fotos: Anni und Linda Meixner

 

Jede Läuferin eine Siegerin

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Über 4.000 Starterinnen beim 8. Bodensee Frauenlauf

Es ging nicht um Siege und Trophäen, nicht um Stockerlplätze und Hundertstelsekunden. Am Start des 8. Bodensee Frauenlaufes standen Hobbysportlerinnen, Berufstägige, Ehefrauen und Mütter nebeneinander und freuten sich einfach nur darauf, loslaufen zu dürfen. “The passion about running is about changing the world”, rief Frauenlauf-Pionierin Kathrine Switzer zur Motivation ins Mikrofon. Es sollte einfach nur darum gehen, etwas zu bewegen. Die über 4.000 laufbegeisterten Frauen waren nicht an den Bodensee gekommen, um zu siegen. Sie wollten Spaß haben und sich selber etwas beweisen. Triathletin Yvonne van Vlerken packte dann doch der Ehrgeiz, und sie machte von Anfang weg das Führungstempo. Was anderes hätte man von ihr als Profisportlerin auch nicht erwartet.

Samstagnachmittag, 27. Mai. Der erste wirklich heiße Sommertag am Bodensee. Frauen in pinkfarbenen Laufshirts zieren das Stadtbild von Bregenz. „Ohne Frauen läuft nichts“, sagt der Slogan auf ihren Rücken. Im und um das Bregenzer Festspielhaus dreht sich alles um die Frauen und den Sport. Von Laufbekleidung über Sportunterwäsche bis zum Hairstyling wird den Frauen seit den frühen Mittagsstunden Zahlreiches geboten auf der Frauenlaufmesse.

Ortswechsel. Seehotel am Kaiserstrand in Lochau. 17:00 Uhr. Die ersten Damen treffen mit dem Boot am Steg ein und füllen gleich ihre Wasserspeicher auf. Es hat fast 30 Grad und nur eine leichte Brise weht vom See her. Die Frauen belagern die wenigen, kleinen Schattenflecken vor dem Startgate. Die Füße baumeln im Wasser, Selfies und Gruppenfotos werden gemacht. Die Stimmung bewegt sich zwischen aufgeregt und ausgelassen. 17:15 Warm-up. Leichte Bewegungen im Stand, um den Körper auf Wettkampf-Temperatur zu bringen. 17:30 Der erste Startschuss fällt für die 10 km Läuferinnen. Triathletin Yvonne van Vlerken gibt von Beginn an das Tempo vor. Hunderte von Zuschauern säumen die Uferpromenade und feuern die Läuferinnen an. Über die Pipeline geht es zum  Bregenzer Festspielhaus und vorbei an der Seebühne, wo gerade für die kommende Festspielzeit Georges Bizets „Carmen“ geprobt wird. Über 4.000 Starterinnen aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und anderen Ländern sind bei der 8. Auflage des Bodensee Frauenlaufes dabei.

Triathletin Yvonne van Vlerken gewinnt 10 km Distanz
Yvonne van Vlerken ist der Sieg beim 10 km Lauf nicht mehr zu nehmen. Sie hat sogar genügend Vorsprung um in der Zielgerade das Tempo etwas zu drosseln und entspannt lächelnd über die Ziellinie zu laufen. Seit 10 Jahren lebt die 39-jährige Holländerin in Vorarlberg und bereitet sich hier auf ihre Wettkämpfe vor. Eigentlich ist die mehrfache Ironman-Siegerin auf den Langdistanzen daheim. Am Ende sind es nicht ganz die von ihr selbst angepeilten 35 Minuten, aber mit 37:17,8 ist sie doch 1:21,2 Minuten vor der in Vorarlberg lebenden Deutschen Denise Neufert und 1:30,5 vor der Drittplatzierten Andrea Meier aus der Schweiz.

 „Es ist einfach eine geile Veranstaltung mit so vielen Frauen“, meint Yvonne van Vlerken danach. „Kurze Distanzen laufe ich nicht so oft. Das ist ein gutes Training für mich. Aber wenn ich irgendwo antrete, will ich natürlich auch gewinnen. Es war ja auch ein großer Druck da, hier zu gewinnen. Und die Hitze hat es nicht leicht gemacht. Trotzdem habe ich den Lauf sehr genossen.

Samira Schnüriger Schnellste auf der 5 km Strecke
Über 2.000 Frauen haben sich für die 5 km Distanz gemeldet und versuchen, vom Start bis ins Ziel ihr Tempo durchzuhalten. Hilfe kommt von den Pacemakerinnen, an denen frau sich orientieren kann. Am Ende ist die Schweizer Meisterin Samira Schnüriger die Schnellste, dicht gefolgt von der Bregenzerwälder Langstreckenläuferin Sandra Urach und Vorarlbergs Langlauf-Olympia-Hoffnung Jasmin Berchtold.

Mit einem Lachen über die Ziellinie
Das Stadion füllt sich nach und nach mit Läuferinnen, die die Ziellinie passiert haben. Auch die erst 10 Jahre alte Angiolina ist als jüngste Teilnehmerin auf der 10 km Strecke vorne mit dabei. Schweiß, Tränen, Glück und Enttäuschung vermischen sich an diesem Tag im Casino Stadion. Dort, wo sonst vorwiegend Männer dem runden Leder hinterherlaufen, liegen jetzt die Frauen erschöpft auf dem grünen Rasen. Jede Dame, die über die Ziellinie kommt, wird angefeuert. Ganze Clubs in einheitlichen Shirts, Mädelsgruppen im Tütü, zukünftige Bräute mit ihren Freundinnen und junge Mütter mit ihren Babys in den Kinderwägen laufen ein.

Kathrine Switzer bewegt auch mit 70 noch
Es geht jetzt nur noch um den Spaß. Siegerin Yvonne van Vlerken ist längst auf ihrer Auslaufrunde und motiviert noch ein paar Damen, die dabei sind aufzugeben. Einige können letzte Reserven mobilisieren und mit Freundinnen in einen Zielsprint gehen. Auch Kathrine Switzer, die vor 50 Jahren mit ihrer Teilnahme am Boston Marathon Geschichte geschrieben hat, ist mit ihren 70 Jahren als Siegerin ihrer Altersklasse auf der 5 km Distanz im Ziel. „It’s an honor to be here and a great achievement“, sagt die Amerikanerin. „Ein unglaubliches Publikum hier in Bregenz. Ich bin 70 und habe noch eine passable Zeit geschafft. Jeder kann ein aktives Leben haben. Dazu aber ist es wichtig, dass man sich bewegt.

Und so werden bei der Siegerehrung am Kornmarktplatz alle Läuferinnen gefeiert. Unter ihnen auch die 84-jährige Feldkircherin Martha Bonner. Sie ist schon das 4. Mal beim Bodensee Frauenlauf dabei und die älteste Teilnehmerin.

Alle Ergebnisse auf www.bodensee-frauenlauf.com

Und wenn sie läuft

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8. Bodensee Frauenlauf am 26. & 27. Mai

Frauen bewegen viel – in der Gesellschaft, in der Wirtschaft, in der Politik. Frauen bewegen sich aber auch gerne. Dabei geht es ihnen weniger um sportliche Höchstleistungen, sondern um ein gemeinsames Erlebnis und darum, sich selbst etwas Gutes zu tun. Der perfekte Rahmen, um mit 5.000 anderen laufbegeisterten Damen ein gemeinsames Ziel zu verfolgen, ist der Bodensee Frauenlauf. Heuer geht er in seine 8. Runde und bringt mehr als nur die 3-Länder-Region in Schwung. Am 26. & 27. Mai 2017 steht die Vorarlberger Landeshauptstadt Bregenz im Mittelpunkt eines einzigartigen Laufsport-Events und wird zwei Tage lang das Laufgeschehen zwischen Österreich, Deutschland und der Schweiz bestimmen.

Das pinkfarbene Frauenlauf T-Shirt für alle Teilnehmerinnen soll kein Klischee bedienen, vielmehr dient es dazu, ein Zusammengehörigkeitsgefühl zu schaffen. Denn all jene Damen, die es sich hinter der Ziellinie überstreifen dürfen, haben es geschafft – haben ihre Grenzen ausgelotet, den inneren Schweinehund überwunden und 5 bzw. 10 Kilometer lang durchgehalten. Nun darf gefeiert und sich gegenseitig gratuliert werden. Die Stimmung ist einzigartig, kein Konkurrenzgedanke, nur das Wir-Gefühl zählt. Und das Publikum zollt die Anstrengungen mit tosendem Applaus für jede einzelne Läuferin.

Alles beginnt am Samstag beim Seehotel am Kaiserstrand in Lochau. Schiff und Zug bringen die Damen von Bregenz aus an den Start, wo die Ladies mit einem Party mäßigen Warm-up körperlich und mental fit gemacht werden. Im Halbstunden-Takt fallen ab 17:30 Uhr die Startschüsse für die einzelnen Kategorien und nimmt das Ereignis seinen Lauf. Zuerst gehen die 10 km Läuferinnen auf die Strecke,  dann sind die 5 km Damen dran, gefolgt von den Mamas mit Kinderwagen und den Nordic Walkerinnen. Bereits kurz nach 18:00 Uhr werden die Schnellsten dann schon im Bodenseestadion am Bregenzer Festspielgelände erwartet, wo jede einlaufende Dame von der Menge lautstark begrüßt wird. Das Empfangskomitee bestehend aus Familien und Freunden kann sich dort bereits ab 16 Uhr bei einem tollen Rahmenprogramm die Zeit vertreiben und auf die spätere Siegerehrung mit Party am Kornmarktplatz einstimmen.

Die Laufstrecken:  5 und NEU 10 km in einer bezaubernden See-Kulisse
Entlang des Bodensees wartet auf die Damen eine der schönsten Laufstrecken. Vom Seehotel am Kaiserstrand in Lochau geht es auf der Pipeline vorbei am Strandbad Lochau, am Militärbad und dem neuen Bregenzer Hafen Richtung Bregenzer Festspielhaus. Durch die Allee beim Wirtshaus am See ist bald die beeindruckende Kulisse der Seebühne sichtbar. Die 5 km Läuferinnen haben es dort fast geschafft und starten den Endspurt ins Bodensee Stadion. Die 10 km Läuferinnen müssen noch die Schlaufe durchs Strandbad Bregenz hindurch am Bodenseeufer weiter zum Segel- und Yachthafen nach „Neu Amerika“ – der beliebten Badeinsel – nehmen. Dort befindet sich der Wendepunkt und führt die Strecke wieder zurück übers Hallenbad ins Bodensee Stadion.

Die Vorläuferinnen: Kathrine Switzer und Yvonne van Vlerken
Eine Pionierin des Frauenlaufsportes wird heuer erstmals beim Bodensee Frauenlauf mit dabei sein. Die US-Amerikanerin Kathrine Switzer schrieb vor 50 Jahren mit ihrer Teilnahme am Boston Marathon Geschichte, weil sie gegen die damals vorherrschende Meinung, dass Frauen für den Ausdauersport nicht geeignet seien, ein Statement setzte und trotz wutentbranntem Rennleiter, der sie versuchte aus dem Rennen zu zerren, ihren Lauf beendete. Mit Yvonne van Vlerken wird eine weitere großartige Läuferin beim Bodensee Frauenlauf mitmachen. Van Vlerken ist Weltmeisterin auf der Duathlon-Langdistanz und  mehrfache Ironman-Siegerin.

Der Rahmen: Frauenlauf Messe im Festspielhaus
Schon am Freitag öffnet das Bregenzer Festspielhaus für alle laufbegeisterten Damen seine Pforten. Bei der Frauenlauf Messe zeigen zahlreiche Aussteller aus allen Branchen ihre neuesten Produkte, bieten zwei Tage lang Shopping-Schnäppchen, eine Modeschau sowie Koch- und Fitnessshows. Leckerbissen vom Live-Cooking dürfen an Ort und Stelle verkostet werden und Teilnehmerinnen können ihre Goodies aus dem Messe-Bonusheft, das sich in jedem Starterbag befindet, bei den Partnern abholen.
Öffnungszeiten Frauenlauf Messe: Freitag, 14 – 20 Uhr, Samstag, 11  – 17 Uhr
Eintritt gratis!

PROGRAMM
8. Bodensee Frauenlauf am 26. &  27. Mai 2017

Freitag, 26. Mai 2017 im Bregenzer Festspielhaus
14 – 20 Uhr: Startnummernausgabe und Nachmeldung
14 – 20 Uhr: Indoor-Frauenlaufmesse mit spannendem Rahmenprogramm

Samstag, 27. Mai 2017 
11 –17 Uhr:  Indoor-Frauenlaufmesse mit spannendem Rahmenprogramm
11 –15 Uhr:  Startnummernausgabe und Nachmeldung im Festspielhaus
17.15 Uhr: Warm-up beim Start am Kaiserstrand in Lochau
17.30 Uhr: Start 10 km Laufen am Kaiserstrand
18.00 Uhr: Start 5 km Laufen am Kaiserstrand
18.20 Uhr: Start Laufen Mamas mit Kinderwagen am Kaiserstrand
18.30 Uhr: Start 5 km Nordic-Walking mit Stöcken am Kaiserstrand
ab 18.10 Uhr: Zieleinlauf der Siegerinnen im Bodensee Stadion
20.15 Uhr: Siegerehrung und Partynacht am Kornmarktplatz in Bregenz

Infos und Anmeldung unter: www.bodensee-frauenlauf.com

 

Groß und Klein in der Vertikalen

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Klettern in den Steinbergen

Die Steinberge. Als Teil der Nördlichen Kalkalpen markant eingebettet zwischen dem Pillerseetal und dem Salzburger Saalachtal, zwischen dem Tiroler Bezirk Kitzbühel und dem Salzburger Pinzgau. Deutlich gespalten in zwei gut erkennbare Stöcke, in die Loferer Steinberge im Norden und die Leoganger Steinberge im Süden. Wer sich auf einer der beiden möglichen Verkehrsrouten an ihnen vorbei bewegt, erkennt sofort ihr Potential. Schroffe Felsen und kahle Wände laden jeden Kletterfan ein, sich daran zu vergnügen.

Die Tourismusregionen rund um die Steinberge haben längst erkannt, was da vor ihnen liegt, und mittlerweile mehr als 1.000 Sportkletterrouten eröffnet, 12 Klettersteige eingerichtet, 5 Bouldergebiete erschlossen und 6 Hoch- und Niederseilgärten gebaut. Insgesamt 5 Kletterhallen stehen zudem fürs Indoor-Erlebnis bereit. Mit dem „Pinzgawurm“ findet sich inmitten der Steinberge auch die längste alpine Sportkletterei der Alpen. Nicht weniger als 45 Seillängen zählt die Route. Kein Wunder also, dass sich Kletter-Weltmeister, Stars und Legenden regelmäßig die Klinke – oder besser gesagt die Karabiner – in die Hand geben. An den Platten, den geneigten bis überhängenden Wänden, Rissen und ausladenden Dächern in allen Schwierigkeitsgraden toben sich Jung und Alt, Groß und Klein aus.

Das Salzburger Saalachtal, Saalfelden Leogang und das PillerseeTal in den Kitzbüheler Alpen haben sich für den Service am Klettergast zusammengetan. Und der geht weit über einen gemeinsamen Kletterführer hinaus. Sie begleiten Kletterfans von den ersten Versuchen in der Halle, am Boulder oder am Klettersteig bis hin zu spannenden Wettkämpfen wie das Rock Desaster, das alljährlich bei der Forrellenranch in St. Ulrich am Pillersee ausgetragen wird. Staatlich geprüfte Sportkletterlehrer und Bergführer stehen bei jedem Vorhaben in den Steinbergen gerne zur Seite. Camps und Kurse für Einsteiger und Fortgeschrittene helfen bei Technik und in Fragen der Ausrüstung.

Die Steinberge sind was für die ganze Familie. Da können sich die Kleinen nicht nur in den Spiele- und Kletterparks austoben, die etwas Größeren Klettersteige in den unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden ausprobieren und die Erfahrenen in den Klettergärten ihrer Leidenschaft frönen. Zwei Klettergärten in den Steinbergen sind als Familien-Klettergärten zertifiziert. Dazu kommen kletterfreundliche Unterkünfte, Campingplätze, Schutzhütten und zahlreiche Einkehrmöglichkeiten sowie Szene-Treffpunkte.

Kletter- und Klettersteig-Camps in den Steinbergen

20.-21. Mai 2017 SAAC Kletter-Camp in Saalfelden Leogang
Risikominimierung beim Klettern in Theorie und Praxis
Teilnahme kostenlos. Infos und Anmeldung auf www.saac.at

24.-25. Juni 2017 SAAC Kletter-Camp im PillerseeTal – Kitzbüheler Alpen
Risikominimierung beim Klettern in Theorie und Praxis
Teilnahme kostenlos. Infos und Anmeldung auf www.saac.at

16.-17. Sept. 2017 SAAC Klettersteig-Camp im Salzburger Saalachtal
Risikominimierung auf dem Klettersteig in Theorie und Praxis
Teilnahme kostenlos. Infos und Anmeldung auf www.saac.at

Rock Desaster – Climbing Event
„Cold Water Soloing“ Speedkletterwettbewerb am Samstag, den 8. Juli 2017 bei der Forellenranch in St. Ulrich am Pillersee

www.climbers-paradise.com/steinberge