Familien am Fels: In den Steinbergen kommen Groß und Klein hoch hinaus

Familien am Fels: In den Steinbergen kommen Groß und Klein hoch hinaus

Egal von welcher Richtung man sich ihnen nähert, man kann sie nicht übersehen und schon gar nicht daran vorbeisehen. Die Loferer und die Leoganger Steinberge haben etwas Magisches an sich. Sie ziehen alle Blicke auf sich, zwingen quasi zum Anhalten und wecken nicht nur in eingefleischten Berg- und Kletterfans den Wunsch, ihren schroffen Felsen und kahlen Wänden näherzukommen. Dabei ist es selbst für Bergsportneulinge kinderleicht, das Spiel mit der Vertikalen anzugehen. Die Tourismusverbände rund um die Steinberge haben nämlich längst ein umfassendes Angebot für die ganze Familie entwickelt.

Das Tiroler Pillerseetal in den Kitzbüheler Alpen, das Salzburger Saalachtal sowie Saalfelden Leogang im Pinzgau umschließen die Steinberge. Für die drei Tourismusregionen sind die zwei markanten Felsstöcke der nördlichen Kalkalpen Herzstück und Mittelpunkt ihrer Urlaubsangebote, die sich nicht nur an ambitionierte Kletterfans, die Stars der Szene und die jungen Wilden richten, sondern vor allem an die ganze Familie. Der Spaß am Fels beginnt als spielerische Kraxlerei und endet bei mehr als 1.000 Sportkletterrouten in allen Schwierigkeitsgraden nicht vor Stufe 11 auf der internationalen Skala.

Der Drang auf und über etwas zu klettern ist Kindern angeboren. Die bunten Griffe in den Kletter- und Boulderhallen unterstützen diesen Trieb. Die Matten federn Stürze ab und ermöglichen es, sicher neue Bewegungs- und Körpererfahrungen zu machen. Kinderklettern bedeutet in den Steinbergen viel Spaß und Abwechslung. Ob auf der Slackline, im Hoch- oder Niederseilgarten, an Boulderblöcken, Kinderübungsfelsen oder in der Halle – draußen wie drinnen kommt bestimmt keine Langeweile auf.

Während Jugendliche gerne in einer der 5 Kletterhallen der Region ihre ersten Versuche am Seil wagen oder sich in den Bouldergebieten in Absprunghöhe an die Vertikale herantasten, beginnt für Erwachsene der Einstieg in den Klettersport vielfach an Klettersteigen. Ausgerüstet mit Klettersteigset, Helm und Handschuhen – die es in den Bergsportschulen, Kletterhallen und Shops der Region auszuleihen gibt – geht es über mit Stahlseilen gesicherte und mit Eisengriffen sowie -tritten versehene Grate und Wände. Die Steinberge teilen dabei an 12 Klettersteigen von leicht bis extrem steil das Erlebnis und die alpinistische Erfahrung mit schwindelfreien und sportlichen Bergliebhabern.

Natürlich wird in den Steinbergen niemand bei seinen Kletterambitionen alleine gelassen. Die staatlich geprüften Sportkletterlehrer und Bergführer stehen bei jedem noch so kleinen Felsvorhaben zur Seite, erklären die Ausrüstung, zeigen Techniken und führen professionell an das neue Terrain heran. Die Gastronomie und die Hotellerie hat sich ebenfalls dem Thema Klettern verschrieben. In kletterfreundlichen Unterkünften werden Packages für die verschiedensten Abenteuer am Berg angeboten.

www.climbers-paradise.com/steinberge

Zweiter Tourstopp des Thule FreerideTestival presented by BMW xDrive in Warth-Schröcken am Arlberg

Eisige Temperaturen, immer wieder Schneefälle und auf den Bergen jede Menge Sonnenschein: Der Winter hat Europa nach wie vor fest im Griff. Gut so, denn die Bedingungen für den zweiten Tourstopp des Thule FreerideTestival 2018 presented by BMW xDrive könnten damit kaum besser sein. Am 10. und 11. März wird Warth-Schröcken am Arlberg, das naturschneereichste Skigebiet Europas, zumHotspot der Freeride-Szene.

Im Testival-Gelände an der Talstation des Jägeralp-Express wird viel geboten: Beim größten kostenfreien Freeride-Ausrüstungstest der Alpen kommen Skifahrer und Snowboarder garantiert auf ihre Kosten. Mehr als 30 Marken haben ihr Kommen bereits bestätigt und stellen das neueste Freeride-Equipment zum Gratis-Test zur Verfügung. Ski, Snowboards, Brillen, Rucksäcke und mehr warten darauf, im legendären Powder-Paradies am Arlberg von den Teilnehmern ausprobiert zu werden. Passendes Gelände dafür ist mehr als reichlich vorhanden, immerhin ist Warth-Schröcken teil von „Ski Arlberg“, Österreichs größtem Skigebiet.

Auch das Rahmenprogramm hat es in sich. Einsteiger unternehmen beim „Freeride Crash-Kurs“ gemeinsam mit der Skischule Warth die ersten Ausflüge in den Tiefschnee. Für fortgeschrittene Freerider bieten sich hingegen Programmpunkte wie die geführten Touren „Arlberg Safari“ oder der „Run of Fame“ an. Oder wie wäre es mit einem Tiefschnee-Ausflug mit dem ehemaligen Weltcup-Fahrer Stefan Goergl? Wie gut, dass am Ende der besten Freeride-Abfahrten schon der gratis BMW xDrive Shuttle wartet, um die Teilnehmer sicher und bequem im brandneuen BMW X3 zurück zum Lift zu bringen.

Wer dagegen schon immer einmal Klettern und Skifahren verbinden wollte, der kommt beim „Black Diamond Freeride Mountaineering“ garantiert auf seine Kosten. Die eindrucksvolle Bergwelt rund um das Warther Horn ist wie geschaffen dafür, um sich in steile Couloirs abzuseilen. Begleitet wird man dabei von einem erfahrenen Bergführer, der das notwendige Wissen vermittelt und die Sicherheit gewährleistet. Apropos Sicherheit: Um dieses Thema dreht sich alles bei den etwa zweistündigen „Lawinen-Quickies“ des SAAC, die kurz und kompakt wichtiges Basiswissen zu Lawinen und anderen alpinen Gefahren vermitteln.

Ebenfalls vor Ort mit dabei sind die internationalen Freeride-Athleten von Thule und BMW. Gemeinsam mit den Profis können die Teilnehmer ein paar Runden durch den Powder drehen und dabei den ein oder anderen Experten-Tipp mitnehmen. Anschließend ist die große Thule-Lounge mitten im Testival-Gelände der perfekte Platz für den Tagesausklang. Bei einem Getränk und guter Musik lässt es sich hier entspannt mit Gleichgesinnten über die schönsten Hänge und den lockersten Powder im Gebiet fachsimpeln.

Weitere Informationen zum Thule FreerideTestival presented by BMW xDrive und die Voranmeldung zum Eqipment-Test sowie zu den weiteren Side-Events gibt es auf www.freeride-testival.com.

Geballte Ladung Frauenpower bei den KÄSTLE Powder Department Ladies Days am Stubaier Gletscher

Frauen brauchen sich nichts beweisen. Dennoch haben die Teilnehmerinnen der 3. Ausgabe der KÄSTLE Powder Department Ladies Days von 26. bis 28. Jänner am Stubaier Gletscher vor allem sich selbst gezeigt, was sie mit professioneller Führung abseits der markierten Pisten zu leisten im Stande sind. Viele der Damen waren zu Beginn des Wochenendes Freeride-Novizinnen und gingen am Sonntagabend mit einem selbstbewussten Lächeln heim. Dank den Allmountain- und Freeride-Ski von KÄSTLE, den kompetenten und charmanten Bergführern von SNOWHOW und ORTOVOX sowie dem perfekt in weiß gehüllten Gelände von Österreichs größtem Gletscher-Skigebiet entpuppte sich das Mut abverlangende Abenteuer als erlebnisreiches Kinderspiel. 

Spannung und Nervosität lag in der Luft als sich die 26 Damen am Freitagabend für ein erstes Kennenlernen im Hotel Happy Stubai zum gemeinsamen Abendessen an die Tische setzten. Viele erwartete der erste Ausflug ins freie Gelände. Als gute Skifahrerinnen wollten sie sich unter professioneller Führung über den Pistenrand hinauswagen und neues Terrain beschreiten. Die einzigen Männer, die zu der Runde stoßen durften, waren die staatlich geprüften Berg- und Skiführer, die mit ihrer lockeren und kompetenten Art schon bei den ersten Gesprächen alle Zweifel unter den Ladies zerstreuen konnten.

Nachdem sie bereits am Vorabend die Leih-Notfallsets von ORTOVOX bestehend aus Verschüttetensuchgerät, Sonde und Schaufel sowie Brillen und Helme von POC ausgefasst hatten, wurden die Damen mit dem Ladies Days Shuttle vom Hotel zur Talstation der 3S-Eisgratbahn kutschiert, von wo es auf 2.900 m ging. Oben am Berg hatte das KÄSTLE Team bereits für jede Dame einen Ski hergerichtet. Je nach Wunsch wurde ein Modell der KÄSTLE FX oder der BMX Serie auf die Schuhsohlenlänge angepasst. Zum Verkürzen der Wartezeit servierte die Gastro am Eisgrat Kaffee und Tee an die in den Liegestühlen die Morgensonne genießenden Damen.

Eingeteilt in 4 Gruppen von Freeride-Anfängerinnen bis Freeride-Könnerinnen verließen die Ladies mit den Berg- und Skiführern nach einer Einfahrrunde auf der Piste und dem LVS-Check das präparierte Terrain. Obwohl die satte Ladung Neuschnee des vorhergehenden Wochenendes bereits gut durchpflügt war, fanden die Guides für die Damen noch Pulver. Mittags beim 3-Gänge-Menü in der Habicht Stube des Restaurants am Eisgrat hörte man daher schon die ersten begeisterten Tiefschnee-Geschichten. Auch den Nachmittag verbrachten die Ladies im freien Gelände. Sie wurden dabei in die Grundlagen der Lawinenkunde eingewiesen, lernten richtiges Verhalten sowie Maßnahmen zur Unfallvermeidung kennen.

Am Ende des ersten Tages sanken 26 ausgepowerte aber glückliche Damen zwischen 24 und 60 Jahren in die Sitze des Ladies Days Shuttle und ließen auf der Fahrt zurück nach Neustift nochmals den Tag Revue passieren. Einen kurzen Stopp im Sporthaus Schönherr, einen Drink und eine gefüllte Shopping-Tüte später ging es mit den Goodies der Ladies Days Partner ins Hotel und in die Sauna.

Selbst als am Sonntag dann der Wind am Gletscher den Schnee um die Nasen der Damen wirbelte und etwas die Sicht behinderte, konnte das der Stimmung keinen Abbruch tun. In den Pausen wurde freiwillig Lawinenkunde gebüffelt. Die Bergführer mussten Rede und Antwort stehen, und beim KÄSTLE Team wurden auch fleissig Infos zu den Ski eingeholt, Modelle getauscht und neue Breiten und Längen probiert. Beim abschließenden Kaffee und Kuchen im Iglu am Eisgrat versuchte sich so manch unbekannter Herr unter die Frauenriege zu schmuggeln. „Ladies Days exklusiv“ hieß es aber am Eingang und so wurden die Neider galant nach draussen befördert.

Mit den Ladies Days ist dem Stubaier Gletscher und KÄSTLE in Zusammenarbeit mit ORTOVOX und POC ein sehr attraktives Eventformat verpackt in ein All-Inklusiv-Paket gelungen, das einmal mehr ein strahlendes Lächeln in die teilnehmenden Frauengesichter gezaubert hat und diejenigen, die über ihre eigene Komfortzone hinausgebracht wurden, ins Staunen über ihr Können und ihren Mut versetzt hat. Der Termin für 2019 steht zwar noch nicht fest, trotzdem füllt sich bereits die Liste der Voranmeldungen. Frau muss also wieder mit starkem Andrang auf die nur 26 Plätze der Ladies Days rechnen.

www.stubaier-gletscher.com/ladiesdays

www.kaestle.com

Fotos: Daniel Hug | Terragraphy.de

SNOWHOW Kids’ Days

Parks shredden wie kleine Profis

Kleine Ski- und Snowboardhelden sehen in jedem Schneehügel eine Schanze und in jeder Geländekuppe einen Sprung. Und ist der Brettlathlet noch so jung und der Haufen feinstes Wintergold noch so klein, ein paar wenige Zentimeter kurzzeitig Luft unter dem Sportgerät rufen bereits Jubelschreie hervor. Um dieses Glücksgefühl zu intensivieren und junge Trickkünstler professionell und mit geringem Risiko an die Obstacles im Park heranzuführen, veranstaltet SnowHow auch diesen Winter wieder gemeinsam mit QParks die Kids’ Days. Denn wer die Tricks von Grund auf mit Profis lernt, verletzt sich weniger und hat somit mehr Spaß an Rails, Corners oder Boxen.

Wie auf der Piste gelten auch im Park bestimmte Regeln. Die Coaches von SnowHow und QParks zeigen daher bei den Kids‘ Days nicht nur, wie man mit System an den Aufbau von Sprüngen herangeht, sondern auch was generell im Park zu beachten ist. Mit Switch fahren fängt es erst mal an. Dann geht es langsam Richtung Obstacles. Danach folgen verschiedene Grabs, 180s und 360s – jeder wie es das Können und der Mut zulassen.

Die SnowHow Coaches sind nicht nur in Sachen Lawinen und alpine Gefahren top ausgebildet, sie kennen sich auch im Park bestens aus und zeigen an den beiden SnowHow Kids‘ Days im Golden Roofpark Axamer Lizum sowie im Familypark Obergurgl jungen Actionliebhabern, wie’s richtig geht.

Bei den SnowHow Kids‘ Days können Skifahrer und Snowboarder ab 8 Jahren mitmachen, die sich sicher auf schwarzen Pisten bewegen und deren Eltern es erlauben. Twintips sind von Vorteil, aber kein Muss. Was jedoch unbedingt mit dabei sein muss, sind Helm, Brille und Rückenprotektor. Denn Sicherheit steht bei SnowHow an erster Stelle.

28.01.2018 SnowHow Kids‘ Day im Golden Roofpark Axamer Lizum
Treffpunkt ist um 09:00 Uhr an der Talstation der Schönbodenbahn. Gemeinsam geht es dann in den Park, wo bis ca. 14:00 Uhr geshreddet wird. Die Teilnahme ist gratis, die Liftkarte ebenfalls und auch eine Jause gibt es umsonst. Es können aber nur die ersten 12 Kinder/Jugendlichen teilnehmen, die sich anmelden. QParks bringt auch noch Filmer und Fotografen mit, damit die kühnen Tricks danach im gesamten Verwandten- und Freundeskreis präsentiert werden können.

16.02.2018 SnowHow Kids‘ Day im Familypark Obergurgl
Die ersten 12 jungen Skifahrer und Snowboarder, die sich für diesen Termin anmelden, sind dabei und treffen sich um 09:00 Uhr an der Talstation der Hohe Mut Bahn in Obergurgl. Von dort aus geht es in den Familypark bei der Bruggenbodenbahn, wo erst mal Schnuppern und Parkregeln angesagt sind. Mit einer leckeren Jause werden die Parkjünglinge zwischendurch gestärkt und bis 14:00 Uhr fit gehalten. Auch hier gibt es wieder das Liftticket von den Bergbahnen gratis. Genauso kosten die Teilnahme und auch die Jause nichts. Für die Daheimgebliebenen dürfen dann alle Teilnehmer wieder Fotos und Videos einstecken, und eine Urkunde erhalten auch noch alle.

Infos und Anmeldung auf www.snowhow.info/parks 

 

Thule FreerideTestival presented by BMW xDrive Saalbach an neuem Standort beim 12er Express

Der Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn zeigt sich zum Saisonstart tief verschneit und weckt damit ordentlich Vorfreude auf das Thule FreerideTestival presented by BMW xDrive am 20. und 21. Januar 2018. Mit neuem Standort am „12er Express“ im Ortsteil Hinterglemm bietet die Veranstaltung Ausstellern und Partnern noch mehr Platz, um die neueste Freeride-Ausrüstung sowie ein umfangreiches Rahmenprogramm zu präsentieren.

Wie bei jedem Tourstopp des Thule FreerideTestival presented by BMW xDrive wird auch in Saalbach der größte kostenfreie Freeride-Ausrüstungstest der Alpen die erste Anlaufstelle für alle Besucher sein. Durch den neuen und zentralen Standort direkt an der Gondelbahn „12er Express“ dürfen sich die Besucher des FreerideTestival 2018 nicht nur auf eine größere Angebotspalette freuen, sondern sind dank des direkten Pisten- und Bahnanschlusses sogar noch schneller auf den schönsten Freeride-Hängen zwischen Schattberg, Zwölfer und Wildseeloder.

Das weitläufige und abwechslungsreiche Gebiet des Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn bietet dann auch das perfekte Gelände, um das Equipment auf Herz und Nieren zu testen. Als eines der größten und vielseitigsten Skigebiete der Alpen hat es sich zum absoluten Freeride-Hotspot der Szene entwickelt und hält dabei sowohl für Einsteiger, als auch für Freeride-Profis, beinahe unbegrenzte Möglichkeiten bereit.

Ergänzt wird der Ausrüstungstest um ein vielseitiges Rahmenprogramm für alle Teilnehmer. Skifahrer und Snowboarder mit wenig Tiefschnee-Erfahrung steigen mit den Freeride-Kursen und den geführten Off-Piste-Touren der Freeride-Skischool Saalbach in den Powderspaß ein. Die Ladies erkunden währenddessen mit der Lokalmatadorin und österreichischen Freeride-Staatsmeisterin Sabine Schipflinger die besten Spots im Gebiet. Alle Tagesprogramme der Freeride-Skischool werden an diesem Wochenende zum Sonderpreis von 25 Euro pro Teilnehmer angeboten. Die Einnahmen gehen dabei vollständig an das Sozialprojekt „Lake Of Charity“.

Ein einzigartiges Erlebnis verspricht „Goergl Intense by Thule“. Gemeinsam mit Stephan Goergl, dem ehemaligen Doppel-Weltcup-Sieger, staatlich geprüften Skilehrer, Skiführer und Coach, erleben alle Fortgeschrittenen eine intensive Zeit im Backcountry. Traumhafte Ausflüge in das Gelände gehören genauso dazu wie individuelle Profi-Tipps zu Ausrüstung und eine abschließende Videoanalyse der persönlichen Fahrtechnik.

Aber das ist noch längst nicht alles. Der gratis BMW xDrive Shuttle bringt die Teilnehmer den ganzen Tag über sicher und bequem im brandneuen BMW X3 vom Ende der besten Freeride-Abfahrten zurück zum Lift. Und die gemütliche Thule Lounge mitten im Eventgelände ist der perfekte Platz, um sich bei einem Getränk und guter Musik mit Gleichgesinnten über die schönsten Hänge und den lockersten Powder im Gebiet auszutauschen. Hier sind dann auch die internationalen Freeride-Athleten von THULE und BMW Mountains vor Ort und geben gerne Tipps.

Die Anmeldung für den Ausrüstungstest und die Side-Events ist ab sofort auf www.freeride-testival.com online möglich. Dort finden sich auch alle Informationen rund um das Event und die weiteren Tourstopps der Veranstaltungsreihe.

Obergurgl und die Zugspitze eröffnen mit kostenlosen Lawinen-Workshops die SnowHow-Saison

 

Hinterher ist man immer klüger, besagt ein Sprichwort. Nur, dass es bei Lawinen meistens kein Nachher gibt. Skifahrer und Snowboarder können also nicht ausprobieren, ob die Schneedecke stabil, eine Brücke über eine Gletscherspalte dick genug oder ein Hang nicht zu steil für einen Abgang ist. Wintersportler, die die markierten Pisten verlassen, müssen mit fundiertem Wissen Entscheidungen treffen, die einen möglichen Lawinenunfall auf ein Minimum reduzieren. Dazu gehört viel Information und Übung. Wie interpretiert man vorhandene Daten aus dem Wetter- und Lawinenlagebericht richtig? Wie kalkuliert man das Risiko? Wie weiß man, wann’s noch geht oder wann das Risiko zu hoch ist? Und was ist im Ernstfall zu tun?

Die staatlich geprüften Berg- und Skiführer von SnowHow haben in mehrjähriger Ausbildung und in der Praxis gelernt, welche Strategien wann im Gelände wo anzuwenden sind und geben ihr Wissen gerne an Powderfans weiter. Kostenlos wohlgemerkt! Denn den Tourismusverbänden und Bergbahnen liegt auch viel daran, dass Freerider in ihrem Skigebiet unfallfrei das Backcountry genießen können. Deshalb ermöglichen sie auch die ein- und zweitägigen Lawinen-Workshops für alle interessierten Skifahrer und Snowboarder.

Den Auftakt in die SnowHow Saison 17/18 machen diesmal Obergurgl-Hochgurgl und die Bayerische Zugspitzbahn mit je einem eintägigen, kostenlosen SnowHow Workshop Lawine. Dabei geht es nicht nur um Lawinen, sondern um alle alpinen Gefahren, um die Beurteilung derer und um Risikomanagement. Die TeilnehmerInnen der Workshops bekommen kurz und kompakt, die wichtigsten Verhaltensmaßnahmen gezeigt und lernen auch mit Hilfe von digitalen Werkzeugen Daten zu analysieren und die daraus gewonnen Erkenntnisse richtig anzuwenden. Jeder Bergführer nimmt eine Gruppe von maximal 7 Personen mit ins Gelände, um an praktischen Beispielen die Grundlagen der Lawinenkunde zu vermitteln. Leih-Notfallausrüstung (LVS, Sonde, Schaufel, Rucksack) haben die SnowHow Guides für alle mit dabei. Das Liftticket muss sich jeder selber besorgen.

EINTÄGIGE WORKSHOPS LAWINE

16.12.2017 SNOWHOW Workshop Lawine in Obergurgl-Hochgurgl
09:00 bis 15:30 Uhr Praxis im Skigebiet Obergurgl-Hochgurgl

20.01.2018 SNOWHOW Workshop Lawine Bayerische Zugspitzbahn
09:00 bis 15:30 Uhr Praxis im Skigebiet der Bayerischen Zugspitzbahn

ZWEITÄGIGE WORKSHOPS LAWINE

17./18.01.2018 SNOWHOW Workshop Lawine in Obergurgl-Hochgurgl
Dieser Workshop Lawine findet im Rahmen der Powder-Snow-Week Obergurgl statt.
17.01.: 18:00 Uhr Lawinenvortrag
18.01.: 09:00 bis 15:30 Uhr, Treffpunkt: Talstation Festkogelbahn

03./04.02.2018 SNOWHOW Workshop Lawine Freeride City Innsbruck / Axamer Lizum
03.02.: 18:00 Uhr Lawinenvortrag im Café Brennpunkt in den Viaduktbögen in Innsbruck
04.02.: 09:00 bis 15:30 Uhr Praxis im Skigebiet Axamer Lizum

10./11.02.2018 SNOWHOW Workshop Lawine Freeride City Innsbruck / Nordkette
10.02.: 18:00 Uhr Lawinenvortrag im Café Brennpunkt in den Viaduktbögen in Innsbruck
11.02.: 09:00 bis 15:30 Uhr Praxis im Skigebiet Nordkette

Infos und Anmeldung auf www.snowhow.info/freeride

 

Besucherrekord bei der Alpinmesse Innsbruck

Pünktlich zum Wintereinbruch und noch bevor die ersten Nicht-Gletscherskigebiete ihre Drehkreuze öffnen, lud die Alpinmesse Innsbruck wieder zur jährlichen Trendshow und Infoveranstaltung der Bergsportbranche. Über 13.500 Besucher ließen sich am 11. und 12. November in der Messe Innsbruck die aktuellen Produkte zeigen und sich über Verhalten am Berg, Techniken sowie Risiko schulen, um für die bevorstehende Saison gerüstet zu sein.

Samstag, 9 Uhr Messe Innsbruck: Hunderte von Bergsportfans tummeln sich bereits vor dem Haupteingang obwohl erst um 10 Uhr Einlass ist. Das für den Outdoorsport nicht gerade ideale Wetter spielt dem Kuratorium für alpine Sicherheit als Veranstalter der Alpinmesse Innsbruck sprichwörtlich in die Karten. Die Menschen stellen sich brav in den Schlangen vor der Kassa an und warten geduldig darauf, die neuesten Produkte der verschiedenen Wintersportartikelhersteller unter die Lupe nehmen zu können. Und sie werden nicht enttäuscht. Die 200 Aussteller haben nicht nur ihre Highlights für die Saison 17/18 bei der Alpinmesse mit dabei, sondern auch kompetentes Personal für fachkundige Beratungen.

Publikumsliebling Adam Ondra
Einer Person folgen die Massen aber auf Schritt und Tritt. Das Tschechische Klettertalent Adam Ondra muss am Samstag zwischen Interviews, Presseterminen und seiner bis auf den letzten Platz ausverkauften abendlichen Multimediashow mit Heinz Zak für Hunderte von Selfies und Autogrammen herhalten. Der Felsspezialist nimmt den Rummel um seine Person aber mit souveräner Gelassenheit und hat für jede Kamera ein Lächeln.

Mehr als nur eine Produktpräsentation
Die Alpinmesse Innsbruck war aber auch einmal mehr wertvolle Informationsquelle für Skifahrer, Tourengeher, Freerider, Kletterer und Trailrunner. In 19 kostenlosen Workshops ließen sich über 1.000 Messebesucher von Profis zu diversen bergsportlichen Themen schulen. Während die einen vor dem Haupteingang in einem riesigen Berg von Hackschnitzeln das Suchen mit dem LVS-Gerät übten, lernten die anderen in den Seminarräumen das Navigieren mit dem Smartphone, das Wachsen und Schleifen von Ski, den Bergwetter- und Lawinenbericht lesen oder Erste Hilfe Maßnahmen im Gebirge.

Nepal im Mittelpunkt
Unter sternförmig aufgehängten Gebetsfahnen hatten diesmal die Reiseveranstalter ihre Zelte in der Messehalle A aufgeschlagen.  Sie präsentierten spannende Ziele in der ganzen Welt, allen voran aber zahlreiche Möglichkeiten, Nepal und den Himalaya zu entdecken, die Kultur kennenzulernen und dort nicht nur Berge zu erleben. Um auf den Geschmack zu kommen, gab es auch nepalesische Köstlichkeiten zum Probieren.

Lawinen und andere Risiken
Parallel zum regen Treiben in den Hallen A und B, nahmen im Forum 2 den ganzen Samstagnachmittag laufend Besucher Platz, um den Experten bei ihren Vorträgen zu den neuesten Erkenntnissen aus der Lawinen- und Unfallforschung zu folgen. Sie hörten über neue Wege in der alpinen Notfallmedizin, was zu tun ist, wenn das Seil reißt und den Herausforderungen bei der Bergung von Verletzten beim Eisklettern. Einen ganz neuen Aspekt in die Diskussion brachte der Umgang mit Sozialen Medien beim Bergsport, in denen Risiken und Unfälle teilweise verharmlost dargestellt werden. Wie schnell im alpinen Gelände aber aus Spaß bitterer Ernst werden kann, zeigte auch das Lawinen Special am Sonntagnachmittag.

Get-together in der Freeride City
Wer in die Halle B1 gelangen wollte, der musste am Freeride Village vorbei und bekam so hautnah einen Einblick in die sehr stark gewordene Community der Freerider. Vor den Lounge- und Barbereich, wo sich nicht nur Powderfans entspannten und stärkten, reihten sich die Veranstalter von Freeride-Workshops und die Hersteller breiter Latten. Dazwischen sah man immer wieder die Gesichter bekannter Rider und hatte sogar die Möglichkeit mit ihnen zu quatschen.

ZUM VORMERKEN: Alpinmesse Innsbruck 2018 am  20./21. Oktober

SnowHow Saisonsauftakt in Obergurgl-Hochgurgl

Kostenloser Workshop Lawine am 16.12.2017

Noch vor der fette Powder alle Tiefschneehungrigen über die markierten Pisten hinauslockt, sollten Skifahrer und Snowboarder das Wissen rund um Lawinen und alpine Gefahren auf den aktuellen Stand bringen. Bei SnowHow zeigen staatlich geprüfte Berg- und Skiführer, worauf es beim Fahren im freien Gelände ankommt, welche Vorbereitungen und Vorsichtsmaßnahmen zu berücksichtigen sind und wie man am Berg vernünftige Entscheidungen trifft. Dafür steht neben Lawinenlage- und Wetterbericht auch die SnowHow-App als Werkzeug zur Verfügung, mit der man Steilheiten in Relation zur Gefahrenstufe setzen kann und so bestimmte Hänge an manchen Tagen schon von vorneherein ausschließt.

SNOWHOW SEASON KICK-OFF am 16.12.20.17 in Obergurgl-Hochgurgl
Der Auftakt der kostenlosen Workshop-Serie macht am 16. Dezember die Season-Kick-Off-Veranstaltung in Obergurgl-Hochgurgl. Obergurgl-Hochgurgl im Ötztal gehört zu den Top-Skigebieten der Alpen, garantiert bei einer Höhenlage von 1.800 bis 3.080 m eine lange Skisaison und startet am 16. November den Winterbetrieb.

Beim eintägigen SnowHow Workshop Lawine dort am 16. Dezember werden theoretische Inhalte der Lawinenkunde in kleinen Gruppen von maximal 7 Personen besprochen und sofort im Gelände angewendet. Nicht nur Einsteiger und leicht fortgeschrittene Freerider können davon profitieren, auch arrivierte Freerider und Tourengeher nehmen bei einer Auffrischung ihres Wissens auch wieder die neuesten Erkenntnisse aus der Lawinenforschung mit. Vom LVS-Check bis zur Notfallübung wird ein Tag am Berg durchgespielt und werden die Gefahrenzeichen sowie Tipps in die Powder-Runs eingebaut.

Die Themen des Workshops sind neben Lawinenlagebericht und Lawinengefahrenstufen, Steilheit und Geländekunde, Notfallmanagement sowie Standardmaßnahmen zur Risikominimierung. Mitmachen können alle Skifahrer und Snowboarder ab 14 Jahren, die mindestens schwarze Pisten gut beherrschen. Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos. Die Liftkarte ist selber zu organisieren. Leih-Notfallausrüstungen bestehend aus  LVS-Gerät, Schaufel, Sonde und Rucksack gibt’s von SnowHow gratis vor Ort. Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, sollte die Anmeldung frühzeitig erfolgen.

Infos und Anmeldung auf www.snowhow.info/freeride