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Alpinmesse Multivisionen am 20. und 21.10.2018

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Wenn die Alpinmesse Innsbruck diesen Oktober wieder ihre Pforten öffnet, dann werden abermals zwei Persönlichkeiten des Bergsportes Samstag- und Sonntagabend die große Bühne betreten. Die beiden Südtiroler Alpinisten Tamara Lunger und Simon Gietl präsentieren ihre aktuellen Projekte und erzählen von vergangenen Abenteuern. Ab Juli sind die Kombitickets mit Multivisionsvortrag und Messeeintritt im Webshop der Alpinmesse erhältlich.

„Unpredictable“ – „Unvorhersehbar“ betitelt Tamara Lunger ihren Vortrag, und dieser lässt bereits Grenzerfahrungen vermuten. Dabei ist die Tochter eines bekannten Skibergsteigers in den Bergen aufgewachsen und Unberechenbares gewohnt. Sie war zweifache italienische Meisterin im Skibergsteigen und U23-Weltmeisterin, sammelte von 2009 weg Gipfel ab 6.000 m Höhe, war 2013 am Pik Lenin und bestieg 2014 als erst zweite Frau Italiens den K2. In der Akklimatisierungsphase für die Winterbesteigung des Manaslu eröffnete sie 2015 mit Simone Moro eine neue Route im alpinen Stil an der Nordwand des Island Peak. Außerdem bestreitet die 32-jährige Boznerin Ultra Trail Runs. Das sei das Leben, das sie wolle, und nichts anderes, sagt Tamara Lunger über sich selbst und bezeichnet sich auch gerne als Träumerin, die verliebt in die Berge ist.

Ihr Multivisionsvortrag bei der Alpinmesse Innsbruck 2018 führt vom Abstieg des Nanga Parbat im Winter, über den Kangchenjunga in Nepal und Paragliding-Flüge in Nordindien bis zur extremen Kälte Sibiriens. Er handelt von Abenteuern und dem Unvorhersehbaren, vom Wetter, zwischenmenschlichen Beziehungen und Gefühlszuständen. Was werde ich noch erreichen können, fragt sie sich auch und wie weit sie physische und psychische Anstrengung ertragen kann. Tamara Lunger: Samstag, 20. Oktober 2018, 19 Uhr Forum 2

Der Südtiroler Bergführer und Salewa Athlet Simon Gietl bringt „Träume aus Stein“ mit zur Alpinmesse 2018, weil er das Alpinklettern sowie Bergsteigen neu erfinden will. Er erzählt von einer beeindruckenden Erstbesteigung 2017 mit Vittorio Messini am Shivling in Nordindien, von seinem Leben als Kletterer, den Beweggründen für seine Expeditionen und weiteren Erstbegehungen in Patagonien, Peru und seiner Heimat, den Dolomiten. Im Schatten des Rammelsteins, dem Tor zur Riesenfernergruppe ist er aufgewachsen. Zum Klettern kam er erst mit 18 Jahren zufällig, als er per Anhalter mit einem Bergsteiger unterwegs war und von dessen Abenteuern hörte. Gietl wird Bergführer und sammelt bald Auszeichnungen für seine alpinen Projekte, wie den alpinen Förderpreis des AVS, die „Silla Ghedina Apollonio Meneardi“ oder den „Grignetta d’Oro“.

Diesen Juli bekommt er den „Karl-Unterkircher-Award“ überreicht. „Fühl dich stark, aber nicht unsterblich“, ist sein Motto. Nicht allein der Gipfel sei es, was ihn antreibe, es sei das „Gesamtpaket“. Ihm gehe es um das Entdecken, Abstecken und Klettern moderner und anspruchsvoller neuer Routen mit traditioneller Absicherung, sagt der 33-jährige.
Simon Gietl: Sonntag, 21. Oktober 2018, 17 Uhr Forum 2

Infos, Ticketpreise und Webshop: www.alpinmesse.info

Alles für den Bergsport: Alpinmesse Innsbruck von 20.-21.10.2018

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Nach dem Besucherrekord im November 2017 setzt sich die Alpinmesse Innsbruck für den Herbst 2018 die Messlatte nochmals höher, um die Bergsportfans aus dem Alpenraum mit viel Know-How, Service und Information umfassend zu bedienen. Von 20. bis 21. Oktober wird in der Hauptstadt der Alpen wieder einmal nicht nur die Szene mit Alpinisten, Bergführern, Mitgliedern von Rettungsorganisationen und Sportartikelherstellern einlaufen, sondern ein breites Publikum sich über die neuesten Produkte informieren, Workshops besuchen und an Vorträgen teilnehmen.

Wissensvermittlung und die neuesten Erkenntnisse rund um den Bergsport bilden seit jeher die Basis der Alpinmesse. Aus dem Alpinforum – dem Expertentreffen – heraus ist sie entstanden und hat sich seither zu einer umfangreichen Plattform für ein breites, Bergsport interessiertes Publikum entwickelt. Zu den Hauptanziehungspunkten gehören die zahlreichen kostenlosen Workshops rund um alpine Themen, die Lawinenvorträge, Impulsvorträge sowie Reisevorträge mit Bildern und Geschichten aus faszinierenden Regionen der Welt.

Neuheiten, Service und nachhaltiger Lifestyle
Skiservice und Reparaturwerkstatt neben den neuesten Produkten schließen sich bei der Alpinmesse nicht aus. Ganz im Gegenteil, die unterschiedlichen Komponenten ergänzen sich perfekt, denn Nachhaltigkeit hat gerade im Bergsport große Bedeutung. Die Wertigkeit und das Verhältnis zu den Produkten, wie man sie pflegt und behandelt, ist den Organisatoren der Alpinmesse deshalb genauso wichtig wie die Produktpräsentation. Diese rückt 2018 auf eigenen Produktinseln die Highlights der Saison in den Mittelpunkt während ramponierte Outdoorbekleidung und Schuhe repariert werden oder die Ski einen professionellen Service bekommen.

Multimedia-Shows mit Tamara Lunger und Simon Gietl
Die beiden Südtiroler Alpinisten Simon Gietl und Tamara Lunger sind gerade in aller Munde und durch ihre aktuellen Projekte derzeit beliebte Gesprächspartner. Bei der Alpinmesse 2018 betreten sie die große Bühne am Samstag- bzw. Sonntagabend und erzählen spannende Geschichten von ihren Bergabenteuern. Mitreißende Bilder dürfen dabei natürlich auch nicht fehlen. Der Vorverkauf der Multimedia-Show-Tickets inklusive Alpinmesse-Eintritt startet mit Juli.

ALPINMESSE INNSBRUCK am 20. und 21. Oktober 2018 in der Messe Innsbruck

Programm, Aussteller und Highlights unter www.alpinmesse.info

Besucherrekord bei der Alpinmesse Innsbruck

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Pünktlich zum Wintereinbruch und noch bevor die ersten Nicht-Gletscherskigebiete ihre Drehkreuze öffnen, lud die Alpinmesse Innsbruck wieder zur jährlichen Trendshow und Infoveranstaltung der Bergsportbranche. Über 13.500 Besucher ließen sich am 11. und 12. November in der Messe Innsbruck die aktuellen Produkte zeigen und sich über Verhalten am Berg, Techniken sowie Risiko schulen, um für die bevorstehende Saison gerüstet zu sein.

Samstag, 9 Uhr Messe Innsbruck: Hunderte von Bergsportfans tummeln sich bereits vor dem Haupteingang obwohl erst um 10 Uhr Einlass ist. Das für den Outdoorsport nicht gerade ideale Wetter spielt dem Kuratorium für alpine Sicherheit als Veranstalter der Alpinmesse Innsbruck sprichwörtlich in die Karten. Die Menschen stellen sich brav in den Schlangen vor der Kassa an und warten geduldig darauf, die neuesten Produkte der verschiedenen Wintersportartikelhersteller unter die Lupe nehmen zu können. Und sie werden nicht enttäuscht. Die 200 Aussteller haben nicht nur ihre Highlights für die Saison 17/18 bei der Alpinmesse mit dabei, sondern auch kompetentes Personal für fachkundige Beratungen.

Publikumsliebling Adam Ondra
Einer Person folgen die Massen aber auf Schritt und Tritt. Das Tschechische Klettertalent Adam Ondra muss am Samstag zwischen Interviews, Presseterminen und seiner bis auf den letzten Platz ausverkauften abendlichen Multimediashow mit Heinz Zak für Hunderte von Selfies und Autogrammen herhalten. Der Felsspezialist nimmt den Rummel um seine Person aber mit souveräner Gelassenheit und hat für jede Kamera ein Lächeln.

Mehr als nur eine Produktpräsentation
Die Alpinmesse Innsbruck war aber auch einmal mehr wertvolle Informationsquelle für Skifahrer, Tourengeher, Freerider, Kletterer und Trailrunner. In 19 kostenlosen Workshops ließen sich über 1.000 Messebesucher von Profis zu diversen bergsportlichen Themen schulen. Während die einen vor dem Haupteingang in einem riesigen Berg von Hackschnitzeln das Suchen mit dem LVS-Gerät übten, lernten die anderen in den Seminarräumen das Navigieren mit dem Smartphone, das Wachsen und Schleifen von Ski, den Bergwetter- und Lawinenbericht lesen oder Erste Hilfe Maßnahmen im Gebirge.

Nepal im Mittelpunkt
Unter sternförmig aufgehängten Gebetsfahnen hatten diesmal die Reiseveranstalter ihre Zelte in der Messehalle A aufgeschlagen.  Sie präsentierten spannende Ziele in der ganzen Welt, allen voran aber zahlreiche Möglichkeiten, Nepal und den Himalaya zu entdecken, die Kultur kennenzulernen und dort nicht nur Berge zu erleben. Um auf den Geschmack zu kommen, gab es auch nepalesische Köstlichkeiten zum Probieren.

Lawinen und andere Risiken
Parallel zum regen Treiben in den Hallen A und B, nahmen im Forum 2 den ganzen Samstagnachmittag laufend Besucher Platz, um den Experten bei ihren Vorträgen zu den neuesten Erkenntnissen aus der Lawinen- und Unfallforschung zu folgen. Sie hörten über neue Wege in der alpinen Notfallmedizin, was zu tun ist, wenn das Seil reißt und den Herausforderungen bei der Bergung von Verletzten beim Eisklettern. Einen ganz neuen Aspekt in die Diskussion brachte der Umgang mit Sozialen Medien beim Bergsport, in denen Risiken und Unfälle teilweise verharmlost dargestellt werden. Wie schnell im alpinen Gelände aber aus Spaß bitterer Ernst werden kann, zeigte auch das Lawinen Special am Sonntagnachmittag.

Get-together in der Freeride City
Wer in die Halle B1 gelangen wollte, der musste am Freeride Village vorbei und bekam so hautnah einen Einblick in die sehr stark gewordene Community der Freerider. Vor den Lounge- und Barbereich, wo sich nicht nur Powderfans entspannten und stärkten, reihten sich die Veranstalter von Freeride-Workshops und die Hersteller breiter Latten. Dazwischen sah man immer wieder die Gesichter bekannter Rider und hatte sogar die Möglichkeit mit ihnen zu quatschen.

ZUM VORMERKEN: Alpinmesse Innsbruck 2018 am  20./21. Oktober

Alpinfieber Magazin 2017

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Das Magazin zur Alpinmesse Innsbruck 2017 zum Stöbern, Lesen und Vorab-Informieren.

Link zum epaper: Alpinfieber Magazin 2017

 

Von der Spitze zur Breite

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Eröffnungsdiskussion der Alpinmesse 2017

Der Bergsport und der Skisport im Speziellen haben sich in den letzten 30 Jahren enorm entwickelt. Das Material von heute ist mit jenem von damals nicht mehr vergleichbar. Die Alpinmesse Innsbruck zeigt als einzige Bergsportmesse Österreichs daher nicht nur die neuesten Trends und Produkte, sondern lädt auch Experten und das Publikum zu Diskussionen rund um den Sport und den damit verbundenen Themen ein. Gleich zur Eröffnung stellt die Alpinmesse Innsbruck 2017 in eine Expertenrunde die Frage, was die Materialentwicklung dem Skisport gebracht hat und was die Zukunft noch bereithält.

Kunst- und Verbundstoffe, Titanal, Fiberglas, Carbon und Kevlar haben im Skisport größtenteils Holz und Leder ersetzt. Die Ski sind breiter und taillierter geworden, die Geschwindigkeiten viel höher. Die Frage um das richtige Material ist für Teams und Sportler zu einer der wichtigsten geworden. Aber auch die Freizeitsportler lässt sie nicht mehr kalt. In der Folge sehen sich in zunehmendem Maße allerdings nicht nur die Profis trotz zahlreicher Sicherheitsmaßnahmen mit schweren Verletzungen konfrontiert, auch im Freizeitbereich wird das Risiko selbst mit verbesserter Ausrüstung keinesfalls geringer. Inwieweit die Risikobereitschaft bei den Renn- und Hobbysportlern mit der Verbesserung und Entwicklung von Ausrüstung und Sicherheitsequipment in den letzten 30 Jahren zugenommen hat und in welche Richtung sich der Skisport bewegt, versuchen die Experten zur Eröffnung der Alpinmesse am Samstag, den 11. November um 11 Uhr zu eruieren. Es diskutieren die Olympiasieger und Weltmeister Stefan Eberharter und Benjamin Raich, ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel, der Präsident des Österreichischen Kuratoriums für Alpine Sicherheit Dr. Karl Gabl, der Geschäftsführer der Tirol Werbung Josef Margreiter und Tirols Landeshauptmann Günther Platter.

Alpinmesse Lawinen Special
Ein verändertes Risikoverhalten zeigt sich bei Freizeitsportlern auch, wenn es darum geht, das Abenteuer abseits der markierten Pisten zu finden. Aufklärungsarbeit in Sachen Lawinen und anderer alpiner Gefahren ist daher wichtig und seit jeher fixer Bestandteil der Alpinmesse. Patrick Nairz vom Lawinenwarndienst Tirol und Michael Larcher vom Österreichischen Alpenverein zeigen am Samstag, den 12. November um 14 Uhr im Forum 2 der Messe Innsbruck die wichtigsten fünf „Lawinenprobleme“ auf: Neuschnee, Triebschnee, Altschnee, Nassschnee und Gleitschnee. Sie erklären auch, wie mit einfachen Standardmaßnahmen und Vorkehrungen das Risiko reduziert werden kann. Der Eintritt ist mit Alpinmesse-Ticket kostenlos.

ALPINMESSE INNSBRUCK
in der Messe Innsbruck, Hallen A+B, Freigelände west und Forum 2

Öffnungszeiten Alpinmesse 
Samstag, 11.11.2017, 10 bis 19 Uhr
Sonntag, 12.11.2017, 10 bis 17 Uhr

Öffnungszeiten Alpinforum 
Samstag, 11.11.2017, 13 bis 18 Uhr

Multivisionsvorträge
Multivisionsvortrag Adam Ondra & Heinz Zak: Samstag, 11.11.2017, 19 Uhr, Forum 2
Multivisionsvortrag Peter Habeler: Sonntag, 12.11.2017, 17 Uhr, Forum 2

Lawinen Special
Sonntag, 12.11.2017, 14 Uhr, Forum 2

Eintrittspreise
Tageskarte für Erwachsene EUR 8,-
(Alpinforum, Vorträge und Workshops mit Ticket kostenlos)
Kinder und Jugendliche bis 16, Schüler und Studenten frei

Programmdetails, Ticketvorverkauf und Infos zu Ermäßigungen auf www.alpinmesse.info 

 

Smart am Berg

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Mit den Alpinmesse Workshops gut vorbereitet

Neben der Produktschau mit über 200 Ausstellern und den neuesten Entwicklungen der Bergsportindustrie zählen vor allem die Workshops bei der Alpinmesse Innsbruck zu den Publikumsmagneten. In 19 verschiedenen Kursen und Übungen zu 74 Terminen werden am 11. und 12. November wieder 1.012 Plätze für insgesamt 9.460 Minuten Training angeboten. Dabei sind alle Workshops mit dem Eintrittsticket kostenlos und kann jeder Messebesucher zweimal am Tag mit Profis sein Wissen und Können erweitern.

Die Bandbreite der Workshops reicht von Alpiner Notfallversorgung bis zum Skiservice. Gleich mehrere Workshops widmen sich dem wichtigen Thema Tourenplanung und Orientierung mit Smartphones, App und Kartenmaterial. Auf dem 600m² großen LVS-Suchfeld starten im 20-Minuten-Takt jeweils 8 Teilnehmer mit einem Bergführer eine Verschüttetensuchübung. Außerdem gibt es die Möglichkeit Wetter- und Lawinenlageberichte lesen und interpretieren zu lernen, seine Höhenverträglichkeit zu testen und am Sturzsimulator Sicherungsgeräte auszuprobieren. Im Klettersteigkurs geht es um Ausrüstung, Seiltechnik und persönliche Grenzen, im Ski-Hochtouren Workshop um spezifische, alpine Gefahren. Jugendliche bekommen bei den Freeride Startern die Basics fürs Fahren abseits der markierten Pisten erklärt. Fotobegeisterte schärfen bei Bildoptimierung, Portraitfotografie oder Multishoot Techniken ihren Blick fürs Wesentliche. Abgerundet wird das Programm durch betreutes Slacklinen und Klettern. Die Anmeldung zu den Workshops ist vorab online möglich oder vor Ort am Alpinmesse Infostand in Halle A.

Alpinforum 2017
Das Expertentreffen im Alpinforum mit ausgiebiger Diskussionsmöglichkeit ist während der Alpinmesse eine weitere gute Möglichkeit, sich über den neuesten Wissenstand der alpinen Institutionen zu informieren. Neben dem aktuellen Unfallgeschehen und dem Anforderungsprofil beim Eisklettern wird dort heuer auch besprochen, warum Seile beim Klettern reißen können und wie man am Berg professionelle Notfallmedizin gewährleisten kann. Lawinen in den Sozialen Medien werden unter die Lupe genommen und in der abschließenden Diskussion wird versucht, den richtigen Ansatz in der Beurteilung der Lawinengefahr zu finden.

Programm Samstag, 11. November im Forum 2
13:15 Uhr: Alpinmedic  – neue Wege in der alpinen Notfallmedizin
13:45 Uhr: Das Seil reißt!? – Was ist passiert?
14:15 Uhr: Aktuelles Unfallgeschehen beim Eisklettern – Herausforderungen bei der Bergung
14:30 Uhr: Anforderungsprofil Eisfallklettern – Entscheidungen & Konsequenzen
16:00 Uhr: Avalanche goes social – Was soziale Medien beim Skitourengehen und Freunden bewirken
16:30 Uhr: Podiumsdiskussion: Die Beurteilung der lokalen Lawinengefahr: auf der Suche nach dem Königsweg der Entscheidungsfindung

Alle Details zu den Workshops und zum Alpinforum unter www.alpinmesse.info

 

SNOWHOW FREERIDE WORKSHOPS 17/18

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Wer den Winter in den Bergen voll auskosten will und gerne auch mal abseits der markierten Pisten fährt, der muss sich mit dem Thema Lawinenkunde beschäftigen. Ohne Wissen und Vorbereitung in Powderhänge zu stechen und seine Lines darin zu ziehen wäre mehr als verantwortungslos. Geht es doch bei Lawinenunfällen nicht immer nur um das eigene Leben, sondern auch um das Leben anderer. SNOWHOW macht es aber jedem Freerider und Tourengeher seit über 10 Jahren leicht, an Wissen zu gelangen. In kostenlosen Workshops werden in Zusammenarbeit mit Bergbahnen und Tourismusregionen lawinenkundliche Inhalte und Verhaltensmaßnahmen leicht verständlich aufbereitet und von staatlich geprüften Berg- und Skiführern vermittelt.

Bei SNOWHOW Freeride geht es um Lawinen, alpine Gefahren, Risikomanagement und natürlich Tiefschnee, denn der ist die Grundlage des weißen Vergnügens. In den SNOWHOW FREERIDE Workshops Lawine kommen auch digitale Werkzeuge für die Routenplanung und Gefahrenbeurteilung zum Einsatz. So wird zum Beispiel mittels eigener SNOWHOW Freeride App die Steilheit eines Hanges in Relation zur Lawinengefahrenstufe gebracht und dementsprechendes Verhalten gelehrt. Die zweitägigen Workshops beginnen am Vortag mit einem Theorievortrag. Der Praxisteil am darauffolgenden Tag vertieft diese Inhalte nochmals. Dort geht es in Gruppen von maximal 7 Personen ins Gelände, wo die SNOWHOW Bergführer die Grundlagen erklären wie zum Beispiel die Planung eines Freeride-Tages und wie man im Backcountry vernünftige Entscheidungen trifft. Sie zeigen die Basics zu Geländekunde und Hangneigungen, Lawinenlagebericht und lehren die Interpretation der Warnstufen, Standardmaßnahmen im Gelände sowie Notfallmanagement.

Die Teilnahme an den SNOWHOW Workshops Lawine ist kostenlos. Für jeden Termin gibt es aber nur eine begrenzte Anzahl Plätze. Deshalb ist eine rechtzeitige Anmeldung erforderlich. Dafür ist die Leih-Notfallausrüstung bestehend aus  LVS-Gerät, Schaufel, Sonde und Rucksack gratis. Um das Liftticket muss sich allerdings jeder selber kümmern.

17./18.01.2018 SNOWHOW Workshop Lawine in Obergurgl-Hochgurgl 
Dieser Workshop Lawine findet im Rahmen der Powder-Snow-Week Obergurgl statt.
17.01.: 18:00 Uhr Lawinenvortrag
18.01.: 09:00 bis 15:30 Uhr, Treffpunkt: Talstation Festkogelbahn

03./04.02.2018 SNOWHOW Workshop Lawine Freeride City Innsbruck / Axamer Lizum
03.02.: 18:00 Uhr Lawinenvortrag im Café Brennpunkt in den Viaduktbögen in Innsbruck
04.02.: 09:00 bis 15:30 Uhr Praxis im Skigebiet Axamer Lizum

10/11.02.2018 SNOWHOW Workshop Lawine Freeride City Innsbruck / Nordkette
10.02.: 18:00 Uhr Lawinenvortrag im Café Brennpunkt in den Viaduktbögen in Innsbruck
11.02.: 09:00 bis 15:30 Uhr Praxis im Skigebiet Nordkette

Termin noch offen: SNOWHOW Workshop Lawine bei den Bergbahnen Alpbach
Infos und Anmeldung auf www.snowhow.info/freeride

 

SNOWHOW BEI DER ALPINMESSE INNSBRUCK

11.11.: 19:00 Uhr kostenloser SNOWHOW Multimedia-Vortrag zum Thema Lawinenkunde im Rahmen der Freeride Filmbase im Metropol Kino Innsbruck
11.11.: 10:00 bis 19:00 Uhr SNOWHOW mit eigenem Stand Nr. 126 im Freeride Village, Halle B0
12.11.: 10:00 bis 17:00 Uhr SNOWHOW mit eigenem Stand Nr. 126 im Freeride Village, Halle B0
12.11.: 11:30 Uhr SNOWHOW Präsentation in der OPEN FACES Lounge im Freeride Village

 

Das Land am Himalaya

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Nepal-Village auf der Alpinmesse 2017

Wenn sich am 11. und 12.  November wieder in Innsbruck die Tore zur Alpinmesse öffnen, dann wird neben den Bergsport spezifischen Marken, Produkten und Ausstellern ein Trekking- und Expeditionsziel im Mittelpunkt stehen. Nepal – das „Dach der Welt“ und das Land mit den größten Höhenunterschieden der Welt – wird von verschiedenen Akteuren im eigenen Nepal-Village vorgestellt. Reisespezialiten zeigen die nepalesische Kultur sowie Probleme und Möglichkeiten. In Vorträgen wird auf das Land und seine Besonderheiten eingegangen und im Everest Inn gibt es Köstlichkeiten wie Momos, Pakaudas und Fladen.

Zwei Jahre nach dem schrecklichen Erdbeben in Nepal ist das Land am Himalaya noch immer gespalten. Mancherorts, vor allem dort, wo mit Privatinitiativen wie zum Beispiel der Nepalhilfe Tirol unter der Präsidentschaft von Everest Besteiger Prof. Wolfgang Nairz Hilfe aus dem Ausland angekommen ist, geht das Leben wieder annähernd seinen normalen Lauf. Gegenden und Menschen, die auf staatliche Hilfe angewiesen sind, haben noch mit großen Problemen beim Wiederaufbau zu kämpfen. Die Nepalhilfe Tirol hat Hunderttausende von Euros gesammelt, um in Schulen und Krankenhäuser zu investieren. Es gibt aber noch viel zu tun. Prof. Wolfgang Nairz und Bernhard Auer berichten bei der Alpinmesse am Sonntag um 14:00 Uhr auf der Reisebühne über den aktuellen Stand und was in Nepal noch benötigt wird.

Das Thema Müll ist, wenn es um Nepal geht, auch ein viel diskutiertes. Der Nepalese „Sudama“ erzählt daher auf Einladung der ASI nicht nur von der Kultur seines Heimatlandes, sondern auch von seinem Projekt der „Bottlehouses“, welches aus Abfall Kinderheime entstehen lässt. Unterschiedliche Projekte zur Freiwilligenarbeit sind darin integriert.

Um die richtige Vorbereitung auf eine Höhentour wie eine Expedition oder eine Trekkingreise im Himalaya geht es beim Vortrag von Sport- und Höhenmediziner Dr. Christian Pegger am Samstag um 14:30 Uhr. Die Luft kann in solchen Höhenlagen schnell ganz dünn werden und die Leistungsfähigkeit rapide sinken. Fachliche, kompetente Einblicke in das richtige Training vor einer geplanten Höhentour sowie Möglichkeiten, um das Restrisiko gering zu halten, sollen Sport- und Bergbegeisterten helfen, sich optimal vorzubereiten.

Zu den Ausstellern im Nepal-Village gehören neben der Nepalhilfe Tirol und Höhenmediziner Dr. Pegger das Eyewear Projekt Shades Of Love, welches Sonnenbrillen sammelt und unter anderem im Himalaya verteilt, Sherpa Adventure Gear und die Reisespezialisten Clearskies, Himal, feel himalaya, ASI, AT Reisen sowie Geodiscovery Tours.

Bereits seit Jahren zum fixen Bestandteil der Alpinmesse gehört die Reisebühne. Dieses Jahr drehen sich auch dort viele Vorträge um das Schwerpunktthema Everest, Himalaya, Nepal, Indien. So geht es zum Beispiel um eine Kultur- und  Trekkingtour von Spiti nach Ladakh im nordindischen Himalaya, um Top-Ziele in der Himalaya-Region, ums Trekking in der Heimat des Volkes der Sherpa und des geheimnisvollen Yeti oder um News und Facts zum höchsten Berg der Welt.

Alle Details zu den Reisevorträgen und zur Alpinmesse unter www.alpinmesse.info