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ROCKdays Kletterfestival von 1. bis 3. Juni 2018 im PillerseeTal

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Im PillerseeTal in den Kitzbüheler Alpen werden Anfang Juni wieder die Miss und Master of ROCKdesaster beim Cold Water Soloing gesucht. Rund um den spektakulären Wettbewerb bei der Forellenranch in St. Ulrich gibt es aber auch ein vielseitiges Kletterprogramm für die ganze Familie mit kostenlosen Workshops vom nackten Fels bis zum kühlen Nass. Dabei ist neben Klettern auch Canyoning und Stand Up Paddling angesagt und dürfen Musik und Party genauso wenig fehlen. Den 1. bis 3. Juni sollten sich deshalb nicht nur alle Fans der Vertikalen im Kalender anstreichen.

Der Startschuss für die ROCKdays 2018 fällt am Freitag, den 1. Juni beim Gasthof Adolari in St. Ulrich am Pillersee. Wirt Tom stellt seine Parkplätze für alle kletterfreudigen Camper zur Verfügung und serviert dazu leckeres Essen und guten Sound. Adi Stocker kommt vorbei und erzählt von seinem neuen Kletterführer, der im August erscheint, und was Interessierte darin Neues erwartet. Gemütlich stimmen sich Kletterfans aus dem In- und Ausland am Lagerfeuer und im Kuhstall bei guter Musik auf ein Action geladenes Wochenende ein.

Am Samstagvormittag starten dann auch die kostenlosen Workshops beim Adolariwirt. Kurzentschlossene können sich dort auch noch vor Ort anmelden und von den Kitzbüheler Bergführern Grundlagen und Tipps fürs Klettern und Klettersteiggehen holen. Für die Kleinen ist am Halsgrund alles zum Kinderklettern hergerichtet und auf Wasserratten warten am Pillersee SUPs sowie aufregende Schluchtentouren in der Teufelsklamm. Die Kitzbüheler Bergführer, die FunConnection und Sup n‘ Fun haben ihre Profis vor Ort, die Techniken und Tricks vermitteln.

Alle, die sich mit anderen messen oder einfach nur eine geniale Show erleben wollen, treffen sich ab Samstagnachmittag an der Forellenranch. Zuerst suchen die Youngsters beim KIDSdesaster an der 15 Meter hohen Kletterwand über dem Teich die Schnellsten unter ihnen. Dann arbeiten sich die Erwachsenen Runde um Runde im K.O.-System weiter, um im grandiosen Finale zum Sundowner ihre Miss und Master of ROCKdesaster zu küren. Begleitet wird das Cold Water Soloing Kletterspektakel von dramatischen Sounds und Pyrotechnikeffekten, sodass die Zuschauer nicht nur von den sportlichen Leistungen der lokalen und internationalen Kletterstars begeistert sein werden und anschließend bei der ROCKnight bis in die Nacht hinein ihre Helden feiern.

Die Talstation der Bergbahn Steinplatte in Waidring ist dann am ROCKsunday Treffpunkt für all jene, die mit den Kitzbüheler Bergführern auf eine geführte Klettersteigtour oder eine Mehrseillängentour gehen und beim Canyoning Mut für wilde Abseilaktionen und Sprünge ins kalte Wasser zeigen wollen. Davor gibt es auch noch ein Frühstück. Die Teilnahme an den Workshops ist hier ebenfalls kostenlos. Entweder man meldet sich schon vorab an oder kommt direkt zum Treffpunkt und ist mit dabei.

PROGRAMM ROCKdays Pillerseetal

Freitag, 1. Juni 2018: 
• ab 18:00 Uhr FelsenFest beim Gasthof Adolari in St. Ulrich am Pillersee mit Lagerfeuer, chilligem Gitarren-Sound und Fancy Food
• Adi Stocker gibt Einblicke in die Entstehung des neuen Steinplatte-Kletterführers.

Samstag, 2. Juni 2018: 
ab 10:00 Uhr Treffpunkt beim Gasthof Adolari in St. Ulrich am Pillersee
Anmeldung zu den kostenlosen Workshops
• 10:30 bis 12:30 Uhr Klettersteig-Workshop
• 10:30 bis 12:30 Uhr Klettern für Einsteiger
• 10:30 bis 12:30 Uhr Kinderklettern
• 10:30 bis 12:30 Uhr Canyoning
• 10:15 bis 11:15, 11:30 bis 12:30 und 13:00 – 14:00 SUP am Pillersee

Forellenranch:
• ab 13:00 Uhr KIDSdesaster Qualifikation mit anschließendem Finale
• ab 17:00 Uhr ROCKdesaster Speedkletterwettbewerb Qualifikation
• ab 19:30 Uhr ROCKdesaster Speedkletterwettbewerb Finale
• ab 21:30 Uhr ROCKnight @Forellenranch

Sonntag, 3. Juni 2018: 
ab 10:00 Uhr ROCKsunday auf der Steinplatte Waidring, Treffpunkt Talstation
Frühstück und Anmeldung zu den kostenlosen Workshops
• 10:30 bis 12:30 Uhr und 13:00 bis 15:00 Uhr geführte Klettersteigtour am „Schuasta Gangl“
• 10:30 bis 12:30 Uhr Klettern für Einsteiger
• 10:30 bis 12:30 Uhr Canyoning
• 10:30 bis 16:00 Uhr geführte Mehrseillängentour
• ganztägig: Klettern @SAAC-Camp Steinplatte
• ab 15:00 Uhr Abschluss-BBQ @Kammerkör

Anmeldung zu den Workshops und Bewerben sowie Buchung des Camper-Packages mit 2 Übernachtungen inkl. Frühstück auf www.rockdays.at

 

Kostenlose Young Climbers Schnupperkletterkurse in der Climbers City Innsbruck

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Ein Ferienprogramm, das Jung und Alt begeistert, hat idealer Weise einen hohen Spaßfaktor mit Punkten, die auch für die Schule und das Leben nützlich sind. Die Young Climbers Schnupperkletterkurse in der Climbers City Innsbruck verbinden die für Kinder und Schüler so wichtigen Konzentrations- und Koordinationsübungen deshalb mit viel Abenteuer in der freien Natur. Es geht in die Ehnbachklamm bei Zirl und dort an den Fels, wo sich auch die Erwachsenen an den Wänden versuchen dürfen und Youngsters mit Geschicklichkeit und Mut ihre Eltern alt aussehen lassen können. Im Juli und im August sind die ClimbHow Bergführer wieder für diesen Spaß zu haben, zeigen wie man erste Griffe beim Klettern meistert und sich gegenseitig sichert.

ClimbHow das bedeutet, wie der Name schon sagt, Lernen wie Klettern geht. Und das ist gar nicht so schwer, wie es auf den ersten Blick aussieht. Die staatlich geprüften Bergführer haben dafür ein paar Tricks parat. Erst mal üben, einen Knoten zu machen, Kletterpatschen anziehen und einfach probieren sich hoch zu hanteln. Am Seil gesichert kann nichts passieren. Selbst die Allerkleinsten schaffen das spielend. Die Anfängerrouten sind leicht und die Griffe und Schritte gut zu erkennen.

Ab 7 Jahren dürfen Kinder alleine am Programm teilnehmen. Darunter in Begleitung eines Erwachsenen. Nach oben hin gibt es keine Altersgrenze. Alle Kletterinteressierten sind herzlich willkommen. Die Teilnahme ist kostenlos. Nur rechtzeitig anmelden muss man sich dafür, da die Plätze begrenzt sind. Also, worauf noch warten!

Termine:
Freitag, 20. Juli 2018 & Freitag, 10. August 2018

Treffpunkt:
Jeweils um 8:30 Uhr beim Roten Kreuz in Zirl; Ende: ca. 16:00 Uhr

Voraussetzungen:
sportliche Grundkondition und Motivation

Mindestalter: 
ohne Begleitung 7 Jahre, in Begleitung eines Erwachsenen 5 Jahre

Kursinhalte:
Grundlagen Knotenkunde, Sicherungstechniken, Klettern und Sichern im Vor- und Nachstieg,
Abseilen passiv und aktiv

Schlechtwetterprogramm:
Das Schnupperklettern findet auf alle Fälle an den geplanten Terminen statt. Bei schlechtem Wetter geht es in die Halle.

Kosten: gratis inkl. Leih-Ausrüstung

Infos und Anmeldung: climbhow.info/youngclimbers/

 

Kostenlose ClimbHow Ferrata Workshops

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Klettersteiggehen ist zum einen der ideale Einstieg in den Klettersport, zum anderen auch eine spannende Alternative zum Wandern, vorausgesetzt man ist schwindelfrei, hat die richtige Ausrüstung und kennt ein paar grundlegende Techniken. ClimbHow Ferrata bietet ab diesem Sommer kostenlos die Möglichkeit, mit staatlich geprüften Bergführern die richtige Anwendung eines Klettersteigsets zu lernen, grundlegende Techniken zu üben und Spaß an mit Stahlseilen und Eisentritten versicherten Felswänden zu finden. Die bergsteigerisch drei starken Tiroler Täler Zillertal,  Ötztal und Stubaital bieten mit dem Actionberg Penken in Mayrhofen, dem Klettersteig Zirbenwald in Obergurgl und dem Elfer in Neustift im Juli und August drei Möglichkeiten, das Klettersteiggehen von Profis zu lernen.

Die staatlich geprüften Bergführer von ClimbHow sind am Fels daheim. Ihre Leidenschaft gilt allem, was sich an schroffen Wänden, an Kalk und Granit abspielt. Dazu gehört das Klettersteiggehen genauso wie das Sportklettern oder Alpintouren. Durch ihre Ausbildung und ständige Fortbildung sind sie Profis der Berge und wissen, auf was bei allen alpinen Aktivitäten zu achten ist. Sie kennen auch die häufigsten Fehler, die beim Sichern gemacht werden und sind was die neuesten Produkte auf dem Markt anbelangt stets bestens informiert. Beim kostenlosen ClimbHow Ferrata Workshop führen sie Interessierte direkt am Klettersteig in den richtigen Gebrauch der Klettersteigausrüstung ein, zeigen auf mit welchen alpinen Gefahren gerechnet werden muss und wie man sich davor bestmöglich schützt.

In Mayrhofen geht es dazu an die Klettersteige „Knorren Nadel“ und „Steinbock“ am Actionberg Penken. Sie sind bestens fürs Üben geeignet und mit der Penkenbahn sowie mit der Kombibahn Penken mit nur 10 Minuten Fußmarsch zu erreichen. Obergurgl hat mit dem Klettersteig Zirbenwald nur 15 Minuten vom Ortszentrum entfernt den perfekten Platz, um sich mit Sicherungstechniken vertraut zu machen. Am Elfer in Neustift im Stubaital sind es zwei Klettersteige in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, die sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene die Möglichkeit bieten, Grundlagen zu lernen und Wissen sowie Erfahrung zu vertiefen.

Die Teilnahme an den ClimbHow Ferrata Workshops ist ab 14 Jahren möglich und für alle kostenlos. Nur das Bergbahnticket für den Zustieg zum Klettersteig ist bei Bedarf zu bezahlen.

Termine:
Samstag, 14. Juli 2018: Penken – Mayrhofen
Samstag, 21. Juli 2018: Obergurgl
Samstag, 25. August 2018: Elfer – Neustift im Stubaital

Voraussetzungen:
sportliche Grundkondition und Motivation, Mindestalter 14 Jahre

Notwendige Ausrüstung:
Klettersteigset, Klettergurt und Helm, festes und bequemes Schuhwerk, Rucksack, Verpflegung und Regenbekleidung (Leihausrüstung kann auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden.)

Kursinhalte:
Einführung in den richtigen Gebrauch der Klettersteigausrüstung, Planung eines Klettersteigtages unter Beachtung der Faktoren Verhältnisse, Gelände, Mensch; Grundtechniken zur Begehung von Klettersteigen

Schlechtwetterprogramm:
Bei schlechtem Wetter finden die Workshops in einer Kletterhalle statt.

Kosten: Die Teilnahme inkl. Leih-Ausrüstung ist gratis.

Infos und Anmeldung: www.climbhow.info/ferrata

Vertikale Action für alle bei den ROCKdays PillerseeTal von 1. bis 3. Juni 2018

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Die Kitzbüheler Alpen haben das ganze Jahr hindurch sportlich viel zu bieten. Sobald aber die ersten Sonnenstrahlen die nackten Felsen der Steinberge erwärmen, nehmen die Kletterfans die Region fest in ihre Hand. Ganz besonders das PillerseeTal, wo auf der Steinplatte selbst in der Winterzeit die Griffe nie lange kalt werden. Seit 2013 machen sich daher auch die ROCKdays als Kletterfestival für Jung und Alt einen Namen. Heuer läuten sie Anfang Juni die Haupt-Klettersaison in der Region ein und nehmen alle Fans der Vertikalen zu diversen Workshops und Bewerben mit an den Fels. Zuschauer kommen ebenfalls auf ihre Rechnung und wer einfach nur Chillen will, entspannt ganz lässig neben den Kraxlern am See.

Etwas Neues ausprobieren ist bei den ROCKdays nicht nur ausdrücklich erlaubt, sondern explizit gewünscht. Beim Kinderklettern kommen so die Kleinsten in Kontakt mit dem Sport, beim Basic Workshop lassen sich Erwachsene zeigen, wie es hoch hinaus geht. Die Bergführer, Canyoning und SUP Guides sorgen dabei nicht nur für professionelle Erklärungen, sondern auch dass die Sicherheit ein höchstmögliches Maß einnimmt und das Risiko gering bleibt. Anfänger wie Fortgeschrittene bringen sie ein Stück weiter in Technik und KnowHow und lassen das Spiel mit der Vertikalen und dem Wasser zu einem einfachen werden. Zum Höhepunkt der ROCKdays 2018 können sich Wagemutige am Forellenteich auch wieder beim ROCKdesaster mit den Profis der Szene messen.

ROCKbase mit FelsenFest
Der Kick-off für die ROCKdays 2018 erfolgt am Freitag, den 1. Juni beim Gasthof Adolari in St. Ulrich am Pillersse. Wirt Tom stellt seinen Parkplatz während des Festivals zum Campen zur Verfügung und lässt bei Schönwetter am Lagerfeuer oder bei Schlechtwetter in seinem Kuhstall Feierlaune aufkommen. Adi Stocker, der „Erschließer“ der Steinberge und Erstbegeher von mehr als 60 Routen, gibt Einblicke in das Making-Of des neuen Kletterführers, der im August erscheinen wird.

ROCKbase Workshops
Der nächste Tag bringt dann viel neues Wissen und Training. Die Kitzbüheler Bergführer, die FunConnection und Sup n‘ Fun laden zu kostenlosen Kletter-, Canyoning- und SUP-Workshops ein. Interessierte lernen dabei im Klettergarten Adolari mit den Kitzbüheler Bergführern die Basics in Sachen Sicherung und Griffe, lassen in der Teufelsklamm mit der FunConnection, die auch für das ROCKdesaster verantwortlich ist, den Adrenalinpegel in die Höhe schnellen und gleiten mit Sup n‘ Fun über den Pillersee. Am Halsergrund sind die Kids beim Kinderklettern bestens aufgehoben und dürfen sich dort austoben.

KIDSdesaster Bewerb
Youngsters, die ihren Wettkampfgeist wecken wollen, melden sich gleich schon mal für Samstag zum KIDSdesaster an, um Free Solo an der Kletterwand ihre Geschwindigkeit unter Beweis zu stellen und bei tosendem Applaus des Publikums auf eine Luftmatte abzuspringen.

ROCKdesaster Cold Water Soloing
Wie in den vergangenen Jahren wird das Highlight des Wochenendes wieder der ROCKdesaster Speedkletterwettbewerb am Samstag sein, zu dem internationale Kletterstars erwartet werden, die sich zur Miss oder zum Master of Desaster küren lassen wollen. Dazu müssen sie seilfrei die 15 Meter hohe über dem Forellenteich hängende Wand in Bestzeit bewältigen. Kopf an Kopf im K.O.-System mit Schwierigkeiten zwischen 6+ und 7-. Das abendliche Finale in diesem Cold Water Soloing Bewerb ist jedes Mal ein enormes Spektakel begleitet von Pyrotechnik und effektvollen Sounds.

ROCKnight Party
Was wäre ein Kletterfestival ohne Party? Die gehört einfach dazu. Gleich nach dem ROCKdesaster Finale werden deshalb bei der Forellenranch die Schweinwerfer auf die Live-Band “Ruff Stuff“ gerichtet, die dem Publikum vor Ort ordentlich einheizen und die Nacht rocken wird. Wirt Alex schmeisst dazu den Grill an und serviert einen speziellen ROCKdays Burger.

ROCKsunday auf der Steinplatte
Der Sonntag gehört dann denjenigen, die sich am Abend zuvor rechtzeitig von der Party verabschiedet haben und bei der geführten Klettersteigtour am Schustergangl Schwindelfreiheit zeigen. Von der Bergstation der Bergbahn Waidring-Steinplatte aus dauert der Zustieg nur 20 Minuten. Auch die geführten Mehrseillängentouren erreicht man von dort aus.

Mehr Details zu den ROCKdays 2018 und Anmeldemöglichkeit zu den Workshops und Bewerben gibt es auf www.rockdays.at

Familien am Fels: In den Steinbergen kommen Groß und Klein hoch hinaus

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Egal von welcher Richtung man sich ihnen nähert, man kann sie nicht übersehen und schon gar nicht daran vorbeisehen. Die Loferer und die Leoganger Steinberge haben etwas Magisches an sich. Sie ziehen alle Blicke auf sich, zwingen quasi zum Anhalten und wecken nicht nur in eingefleischten Berg- und Kletterfans den Wunsch, ihren schroffen Felsen und kahlen Wänden näherzukommen. Dabei ist es selbst für Bergsportneulinge kinderleicht, das Spiel mit der Vertikalen anzugehen. Die Tourismusverbände rund um die Steinberge haben nämlich längst ein umfassendes Angebot für die ganze Familie entwickelt.

Das Tiroler Pillerseetal in den Kitzbüheler Alpen, das Salzburger Saalachtal sowie Saalfelden Leogang im Pinzgau umschließen die Steinberge. Für die drei Tourismusregionen sind die zwei markanten Felsstöcke der nördlichen Kalkalpen Herzstück und Mittelpunkt ihrer Urlaubsangebote, die sich nicht nur an ambitionierte Kletterfans, die Stars der Szene und die jungen Wilden richten, sondern vor allem an die ganze Familie. Der Spaß am Fels beginnt als spielerische Kraxlerei und endet bei mehr als 1.000 Sportkletterrouten in allen Schwierigkeitsgraden nicht vor Stufe 11 auf der internationalen Skala.

Der Drang auf und über etwas zu klettern ist Kindern angeboren. Die bunten Griffe in den Kletter- und Boulderhallen unterstützen diesen Trieb. Die Matten federn Stürze ab und ermöglichen es, sicher neue Bewegungs- und Körpererfahrungen zu machen. Kinderklettern bedeutet in den Steinbergen viel Spaß und Abwechslung. Ob auf der Slackline, im Hoch- oder Niederseilgarten, an Boulderblöcken, Kinderübungsfelsen oder in der Halle – draußen wie drinnen kommt bestimmt keine Langeweile auf.

Während Jugendliche gerne in einer der 5 Kletterhallen der Region ihre ersten Versuche am Seil wagen oder sich in den Bouldergebieten in Absprunghöhe an die Vertikale herantasten, beginnt für Erwachsene der Einstieg in den Klettersport vielfach an Klettersteigen. Ausgerüstet mit Klettersteigset, Helm und Handschuhen – die es in den Bergsportschulen, Kletterhallen und Shops der Region auszuleihen gibt – geht es über mit Stahlseilen gesicherte und mit Eisengriffen sowie -tritten versehene Grate und Wände. Die Steinberge teilen dabei an 12 Klettersteigen von leicht bis extrem steil das Erlebnis und die alpinistische Erfahrung mit schwindelfreien und sportlichen Bergliebhabern.

Natürlich wird in den Steinbergen niemand bei seinen Kletterambitionen alleine gelassen. Die staatlich geprüften Sportkletterlehrer und Bergführer stehen bei jedem noch so kleinen Felsvorhaben zur Seite, erklären die Ausrüstung, zeigen Techniken und führen professionell an das neue Terrain heran. Die Gastronomie und die Hotellerie hat sich ebenfalls dem Thema Klettern verschrieben. In kletterfreundlichen Unterkünften werden Packages für die verschiedensten Abenteuer am Berg angeboten.

www.climbers-paradise.com/steinberge

Besucherrekord bei der Alpinmesse Innsbruck

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Pünktlich zum Wintereinbruch und noch bevor die ersten Nicht-Gletscherskigebiete ihre Drehkreuze öffnen, lud die Alpinmesse Innsbruck wieder zur jährlichen Trendshow und Infoveranstaltung der Bergsportbranche. Über 13.500 Besucher ließen sich am 11. und 12. November in der Messe Innsbruck die aktuellen Produkte zeigen und sich über Verhalten am Berg, Techniken sowie Risiko schulen, um für die bevorstehende Saison gerüstet zu sein.

Samstag, 9 Uhr Messe Innsbruck: Hunderte von Bergsportfans tummeln sich bereits vor dem Haupteingang obwohl erst um 10 Uhr Einlass ist. Das für den Outdoorsport nicht gerade ideale Wetter spielt dem Kuratorium für alpine Sicherheit als Veranstalter der Alpinmesse Innsbruck sprichwörtlich in die Karten. Die Menschen stellen sich brav in den Schlangen vor der Kassa an und warten geduldig darauf, die neuesten Produkte der verschiedenen Wintersportartikelhersteller unter die Lupe nehmen zu können. Und sie werden nicht enttäuscht. Die 200 Aussteller haben nicht nur ihre Highlights für die Saison 17/18 bei der Alpinmesse mit dabei, sondern auch kompetentes Personal für fachkundige Beratungen.

Publikumsliebling Adam Ondra
Einer Person folgen die Massen aber auf Schritt und Tritt. Das Tschechische Klettertalent Adam Ondra muss am Samstag zwischen Interviews, Presseterminen und seiner bis auf den letzten Platz ausverkauften abendlichen Multimediashow mit Heinz Zak für Hunderte von Selfies und Autogrammen herhalten. Der Felsspezialist nimmt den Rummel um seine Person aber mit souveräner Gelassenheit und hat für jede Kamera ein Lächeln.

Mehr als nur eine Produktpräsentation
Die Alpinmesse Innsbruck war aber auch einmal mehr wertvolle Informationsquelle für Skifahrer, Tourengeher, Freerider, Kletterer und Trailrunner. In 19 kostenlosen Workshops ließen sich über 1.000 Messebesucher von Profis zu diversen bergsportlichen Themen schulen. Während die einen vor dem Haupteingang in einem riesigen Berg von Hackschnitzeln das Suchen mit dem LVS-Gerät übten, lernten die anderen in den Seminarräumen das Navigieren mit dem Smartphone, das Wachsen und Schleifen von Ski, den Bergwetter- und Lawinenbericht lesen oder Erste Hilfe Maßnahmen im Gebirge.

Nepal im Mittelpunkt
Unter sternförmig aufgehängten Gebetsfahnen hatten diesmal die Reiseveranstalter ihre Zelte in der Messehalle A aufgeschlagen.  Sie präsentierten spannende Ziele in der ganzen Welt, allen voran aber zahlreiche Möglichkeiten, Nepal und den Himalaya zu entdecken, die Kultur kennenzulernen und dort nicht nur Berge zu erleben. Um auf den Geschmack zu kommen, gab es auch nepalesische Köstlichkeiten zum Probieren.

Lawinen und andere Risiken
Parallel zum regen Treiben in den Hallen A und B, nahmen im Forum 2 den ganzen Samstagnachmittag laufend Besucher Platz, um den Experten bei ihren Vorträgen zu den neuesten Erkenntnissen aus der Lawinen- und Unfallforschung zu folgen. Sie hörten über neue Wege in der alpinen Notfallmedizin, was zu tun ist, wenn das Seil reißt und den Herausforderungen bei der Bergung von Verletzten beim Eisklettern. Einen ganz neuen Aspekt in die Diskussion brachte der Umgang mit Sozialen Medien beim Bergsport, in denen Risiken und Unfälle teilweise verharmlost dargestellt werden. Wie schnell im alpinen Gelände aber aus Spaß bitterer Ernst werden kann, zeigte auch das Lawinen Special am Sonntagnachmittag.

Get-together in der Freeride City
Wer in die Halle B1 gelangen wollte, der musste am Freeride Village vorbei und bekam so hautnah einen Einblick in die sehr stark gewordene Community der Freerider. Vor den Lounge- und Barbereich, wo sich nicht nur Powderfans entspannten und stärkten, reihten sich die Veranstalter von Freeride-Workshops und die Hersteller breiter Latten. Dazwischen sah man immer wieder die Gesichter bekannter Rider und hatte sogar die Möglichkeit mit ihnen zu quatschen.

ZUM VORMERKEN: Alpinmesse Innsbruck 2018 am  20./21. Oktober

Bergsportlich in den Sommer

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Erste Alpinmesse Sommer informierte über Trends und Sicherheitsmaßnahmen

Knapp 5.900 Bergsport-Interessierte haben am 20. und 21. Mai die erste Sommer-Ausgabe der Alpinmesse Innsbruck besucht, die den Sommer-Bergsportarten nun eine eigene Plattform gibt. Klettern, Wandern, Bergsteigen, Biken aber auch die Flugsportarten und das Thema Reisen wurden aus der seit über 10 Jahren erfolgreichen und größten Bergsportmesse Österreichs ausgegliedert und ein Wochenende lang mit Vorträgen und Workshops zu einem sportlich anregenden Sommer-Cocktail gemischt. Dabei zeigten die 85 Hersteller und alpinen Institutionen ihre aktuellen Produkte sowie Dienstleistungsangebote und luden zum Fachsimpeln ein. In über 700 Workshop-Plätzen vom Mountainbike-Fahrtechniktraining bis zum Klettersteigkurs wurden Messebesucher vielfältig und kostenlos geschult. 

Draußen sein, sich in der Natur bewegen und Berge erobern entspricht ganz den Bedürfnissen der Bewohner des Alpenraumes. Deshalb nutzten knapp 5.900 Freizeitsportler am 20. und 21. Mai die Gelegenheit, sich bei der ersten Sommer-Ausgabe der Alpinmesse Innsbruck ein Bild über die Trends des heurigen Bergsommers zu machen und sich bei den zahlreichen Vorträgen und Workshops auf den neuesten Stand in Sachen Ausrüstung, Technik und Sicherheitsvorkehrungen bringen zu lassen.

Für die allererste Alpinmesse Sommer haben wir durchwegs positives Feedback von den Austellern bekommen. Sehr gut besucht waren die Outdoor-Workshops. Auch daran erkennt man, welches große Potenzial die Messe hat. Während die Alpinmesse Winter mehr Fachbesucher zählt, zeigt sich bei der Alpinmesse Sommer mehr die Tendenz in Richtung Publikumsmesse. Aber auch da ist es wichtig, Wanderer und Bergsteiger zu informieren und zu schulen“, sagt Prof. Dr. Karl Gabl, der Präsident des Österreichischen Kuratoriums für alpine Sicherheit.

Auf der Hauptbühne in der Halle B1 sprachen im Stundentakt Experten des Kuratoriums für Alpine Sicherheit, des Alpenvereines, der Bergrettung und anderer Institutionen über Sicheres Klettern, Gewitterstrategie, Standplatzbau oder harte Landungen am Klettersteig und animierten damit die Messebesucher vor der Bühne Platz zu nehmen und aus den Vorträgen wertvolle Tipps mit nach Hause zu nehmen. Im Messesaal wurde am Samstagnachmittag vor, während und nach den Vorträgen des Alpinforums heftig und engagiert diskutiert. Aus dem Publikum kamen an die Vortragenden und Podiumsteilnehmer nicht nur Fragen, sondern auch Anregungen und neue Diskussionsansätze. Vor allem die abschließende Podiumsdiskussion zur Bike Republik Österreich entwickelte sich zu einem intensiven Dialog zwischen Land- und Forstwirtschaft, Jägerschaft, Alpenverein, Tourismus und Bike-Szene.

Harald Philipp und Thomas Huber fesselten das Publikum vor die große Leinwand. 
Unter dem Titel „Flow“ lud Bikebergsteiger Harald Philipp im Rahmen der Alpinmesse zu seinem Vortrag und verblüffte sowie inspirierte die Zuhörer mit seinen persönlichen Anekdoten und Gedanken zwischen den 10 mit faszinierenden Landschaftsaufnahmen und spielerischen Fahrten über höchst anspruchsvolle Trails gespickten Kurzfilmen. Sehr emotionsgeladen und voll überzeugender Leidenschaft gelang es ihm, dem Publikum den „Flow“-Zustand überaus anschaulich zu beschreiben. Ebenfalls tief in seinen Fundus an emotionalen Bildern und Geschichten griff Kletter-Profi Thomas Huber bei seinem Multimediavortrag. Er hatte das Thema „Sehnsucht“ für den Abend gewählt und zeigte dem Publikum eindrucksvoll, wie die Suche nach dem Glück und die Erfüllung von Sehnsüchten bei ihm aussieht.

www.alpinmesse.info 

 

Groß und Klein in der Vertikalen

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Klettern in den Steinbergen

Die Steinberge. Als Teil der Nördlichen Kalkalpen markant eingebettet zwischen dem Pillerseetal und dem Salzburger Saalachtal, zwischen dem Tiroler Bezirk Kitzbühel und dem Salzburger Pinzgau. Deutlich gespalten in zwei gut erkennbare Stöcke, in die Loferer Steinberge im Norden und die Leoganger Steinberge im Süden. Wer sich auf einer der beiden möglichen Verkehrsrouten an ihnen vorbei bewegt, erkennt sofort ihr Potential. Schroffe Felsen und kahle Wände laden jeden Kletterfan ein, sich daran zu vergnügen.

Die Tourismusregionen rund um die Steinberge haben längst erkannt, was da vor ihnen liegt, und mittlerweile mehr als 1.000 Sportkletterrouten eröffnet, 12 Klettersteige eingerichtet, 5 Bouldergebiete erschlossen und 6 Hoch- und Niederseilgärten gebaut. Insgesamt 5 Kletterhallen stehen zudem fürs Indoor-Erlebnis bereit. Mit dem „Pinzgawurm“ findet sich inmitten der Steinberge auch die längste alpine Sportkletterei der Alpen. Nicht weniger als 45 Seillängen zählt die Route. Kein Wunder also, dass sich Kletter-Weltmeister, Stars und Legenden regelmäßig die Klinke – oder besser gesagt die Karabiner – in die Hand geben. An den Platten, den geneigten bis überhängenden Wänden, Rissen und ausladenden Dächern in allen Schwierigkeitsgraden toben sich Jung und Alt, Groß und Klein aus.

Das Salzburger Saalachtal, Saalfelden Leogang und das PillerseeTal in den Kitzbüheler Alpen haben sich für den Service am Klettergast zusammengetan. Und der geht weit über einen gemeinsamen Kletterführer hinaus. Sie begleiten Kletterfans von den ersten Versuchen in der Halle, am Boulder oder am Klettersteig bis hin zu spannenden Wettkämpfen wie das Rock Desaster, das alljährlich bei der Forrellenranch in St. Ulrich am Pillersee ausgetragen wird. Staatlich geprüfte Sportkletterlehrer und Bergführer stehen bei jedem Vorhaben in den Steinbergen gerne zur Seite. Camps und Kurse für Einsteiger und Fortgeschrittene helfen bei Technik und in Fragen der Ausrüstung.

Die Steinberge sind was für die ganze Familie. Da können sich die Kleinen nicht nur in den Spiele- und Kletterparks austoben, die etwas Größeren Klettersteige in den unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden ausprobieren und die Erfahrenen in den Klettergärten ihrer Leidenschaft frönen. Zwei Klettergärten in den Steinbergen sind als Familien-Klettergärten zertifiziert. Dazu kommen kletterfreundliche Unterkünfte, Campingplätze, Schutzhütten und zahlreiche Einkehrmöglichkeiten sowie Szene-Treffpunkte.

Kletter- und Klettersteig-Camps in den Steinbergen

20.-21. Mai 2017 SAAC Kletter-Camp in Saalfelden Leogang
Risikominimierung beim Klettern in Theorie und Praxis
Teilnahme kostenlos. Infos und Anmeldung auf www.saac.at

24.-25. Juni 2017 SAAC Kletter-Camp im PillerseeTal – Kitzbüheler Alpen
Risikominimierung beim Klettern in Theorie und Praxis
Teilnahme kostenlos. Infos und Anmeldung auf www.saac.at

16.-17. Sept. 2017 SAAC Klettersteig-Camp im Salzburger Saalachtal
Risikominimierung auf dem Klettersteig in Theorie und Praxis
Teilnahme kostenlos. Infos und Anmeldung auf www.saac.at

Rock Desaster – Climbing Event
„Cold Water Soloing“ Speedkletterwettbewerb am Samstag, den 8. Juli 2017 bei der Forellenranch in St. Ulrich am Pillersee

www.climbers-paradise.com/steinberge