Alpinmesse Multivisionen am 20. und 21.10.2018

Alpinmesse Multivisionen am 20. und 21.10.2018

Wenn die Alpinmesse Innsbruck diesen Oktober wieder ihre Pforten öffnet, dann werden abermals zwei Persönlichkeiten des Bergsportes Samstag- und Sonntagabend die große Bühne betreten. Die beiden Südtiroler Alpinisten Tamara Lunger und Simon Gietl präsentieren ihre aktuellen Projekte und erzählen von vergangenen Abenteuern. Ab Juli sind die Kombitickets mit Multivisionsvortrag und Messeeintritt im Webshop der Alpinmesse erhältlich.

„Unpredictable“ – „Unvorhersehbar“ betitelt Tamara Lunger ihren Vortrag, und dieser lässt bereits Grenzerfahrungen vermuten. Dabei ist die Tochter eines bekannten Skibergsteigers in den Bergen aufgewachsen und Unberechenbares gewohnt. Sie war zweifache italienische Meisterin im Skibergsteigen und U23-Weltmeisterin, sammelte von 2009 weg Gipfel ab 6.000 m Höhe, war 2013 am Pik Lenin und bestieg 2014 als erst zweite Frau Italiens den K2. In der Akklimatisierungsphase für die Winterbesteigung des Manaslu eröffnete sie 2015 mit Simone Moro eine neue Route im alpinen Stil an der Nordwand des Island Peak. Außerdem bestreitet die 32-jährige Boznerin Ultra Trail Runs. Das sei das Leben, das sie wolle, und nichts anderes, sagt Tamara Lunger über sich selbst und bezeichnet sich auch gerne als Träumerin, die verliebt in die Berge ist.

Ihr Multivisionsvortrag bei der Alpinmesse Innsbruck 2018 führt vom Abstieg des Nanga Parbat im Winter, über den Kangchenjunga in Nepal und Paragliding-Flüge in Nordindien bis zur extremen Kälte Sibiriens. Er handelt von Abenteuern und dem Unvorhersehbaren, vom Wetter, zwischenmenschlichen Beziehungen und Gefühlszuständen. Was werde ich noch erreichen können, fragt sie sich auch und wie weit sie physische und psychische Anstrengung ertragen kann. Tamara Lunger: Samstag, 20. Oktober 2018, 19 Uhr Forum 2

Der Südtiroler Bergführer und Salewa Athlet Simon Gietl bringt „Träume aus Stein“ mit zur Alpinmesse 2018, weil er das Alpinklettern sowie Bergsteigen neu erfinden will. Er erzählt von einer beeindruckenden Erstbesteigung 2017 mit Vittorio Messini am Shivling in Nordindien, von seinem Leben als Kletterer, den Beweggründen für seine Expeditionen und weiteren Erstbegehungen in Patagonien, Peru und seiner Heimat, den Dolomiten. Im Schatten des Rammelsteins, dem Tor zur Riesenfernergruppe ist er aufgewachsen. Zum Klettern kam er erst mit 18 Jahren zufällig, als er per Anhalter mit einem Bergsteiger unterwegs war und von dessen Abenteuern hörte. Gietl wird Bergführer und sammelt bald Auszeichnungen für seine alpinen Projekte, wie den alpinen Förderpreis des AVS, die „Silla Ghedina Apollonio Meneardi“ oder den „Grignetta d’Oro“.

Diesen Juli bekommt er den „Karl-Unterkircher-Award“ überreicht. „Fühl dich stark, aber nicht unsterblich“, ist sein Motto. Nicht allein der Gipfel sei es, was ihn antreibe, es sei das „Gesamtpaket“. Ihm gehe es um das Entdecken, Abstecken und Klettern moderner und anspruchsvoller neuer Routen mit traditioneller Absicherung, sagt der 33-jährige.
Simon Gietl: Sonntag, 21. Oktober 2018, 17 Uhr Forum 2

Infos, Ticketpreise und Webshop: www.alpinmesse.info

ROCKdays Kletterfestival von 1. bis 3. Juni 2018 im PillerseeTal

Im PillerseeTal in den Kitzbüheler Alpen werden Anfang Juni wieder die Miss und Master of ROCKdesaster beim Cold Water Soloing gesucht. Rund um den spektakulären Wettbewerb bei der Forellenranch in St. Ulrich gibt es aber auch ein vielseitiges Kletterprogramm für die ganze Familie mit kostenlosen Workshops vom nackten Fels bis zum kühlen Nass. Dabei ist neben Klettern auch Canyoning und Stand Up Paddling angesagt und dürfen Musik und Party genauso wenig fehlen. Den 1. bis 3. Juni sollten sich deshalb nicht nur alle Fans der Vertikalen im Kalender anstreichen.

Der Startschuss für die ROCKdays 2018 fällt am Freitag, den 1. Juni beim Gasthof Adolari in St. Ulrich am Pillersee. Wirt Tom stellt seine Parkplätze für alle kletterfreudigen Camper zur Verfügung und serviert dazu leckeres Essen und guten Sound. Adi Stocker kommt vorbei und erzählt von seinem neuen Kletterführer, der im August erscheint, und was Interessierte darin Neues erwartet. Gemütlich stimmen sich Kletterfans aus dem In- und Ausland am Lagerfeuer und im Kuhstall bei guter Musik auf ein Action geladenes Wochenende ein.

Am Samstagvormittag starten dann auch die kostenlosen Workshops beim Adolariwirt. Kurzentschlossene können sich dort auch noch vor Ort anmelden und von den Kitzbüheler Bergführern Grundlagen und Tipps fürs Klettern und Klettersteiggehen holen. Für die Kleinen ist am Halsgrund alles zum Kinderklettern hergerichtet und auf Wasserratten warten am Pillersee SUPs sowie aufregende Schluchtentouren in der Teufelsklamm. Die Kitzbüheler Bergführer, die FunConnection und Sup n‘ Fun haben ihre Profis vor Ort, die Techniken und Tricks vermitteln.

Alle, die sich mit anderen messen oder einfach nur eine geniale Show erleben wollen, treffen sich ab Samstagnachmittag an der Forellenranch. Zuerst suchen die Youngsters beim KIDSdesaster an der 15 Meter hohen Kletterwand über dem Teich die Schnellsten unter ihnen. Dann arbeiten sich die Erwachsenen Runde um Runde im K.O.-System weiter, um im grandiosen Finale zum Sundowner ihre Miss und Master of ROCKdesaster zu küren. Begleitet wird das Cold Water Soloing Kletterspektakel von dramatischen Sounds und Pyrotechnikeffekten, sodass die Zuschauer nicht nur von den sportlichen Leistungen der lokalen und internationalen Kletterstars begeistert sein werden und anschließend bei der ROCKnight bis in die Nacht hinein ihre Helden feiern.

Die Talstation der Bergbahn Steinplatte in Waidring ist dann am ROCKsunday Treffpunkt für all jene, die mit den Kitzbüheler Bergführern auf eine geführte Klettersteigtour oder eine Mehrseillängentour gehen und beim Canyoning Mut für wilde Abseilaktionen und Sprünge ins kalte Wasser zeigen wollen. Davor gibt es auch noch ein Frühstück. Die Teilnahme an den Workshops ist hier ebenfalls kostenlos. Entweder man meldet sich schon vorab an oder kommt direkt zum Treffpunkt und ist mit dabei.

PROGRAMM ROCKdays Pillerseetal

Freitag, 1. Juni 2018: 
• ab 18:00 Uhr FelsenFest beim Gasthof Adolari in St. Ulrich am Pillersee mit Lagerfeuer, chilligem Gitarren-Sound und Fancy Food
• Adi Stocker gibt Einblicke in die Entstehung des neuen Steinplatte-Kletterführers.

Samstag, 2. Juni 2018: 
ab 10:00 Uhr Treffpunkt beim Gasthof Adolari in St. Ulrich am Pillersee
Anmeldung zu den kostenlosen Workshops
• 10:30 bis 12:30 Uhr Klettersteig-Workshop
• 10:30 bis 12:30 Uhr Klettern für Einsteiger
• 10:30 bis 12:30 Uhr Kinderklettern
• 10:30 bis 12:30 Uhr Canyoning
• 10:15 bis 11:15, 11:30 bis 12:30 und 13:00 – 14:00 SUP am Pillersee

Forellenranch:
• ab 13:00 Uhr KIDSdesaster Qualifikation mit anschließendem Finale
• ab 17:00 Uhr ROCKdesaster Speedkletterwettbewerb Qualifikation
• ab 19:30 Uhr ROCKdesaster Speedkletterwettbewerb Finale
• ab 21:30 Uhr ROCKnight @Forellenranch

Sonntag, 3. Juni 2018: 
ab 10:00 Uhr ROCKsunday auf der Steinplatte Waidring, Treffpunkt Talstation
Frühstück und Anmeldung zu den kostenlosen Workshops
• 10:30 bis 12:30 Uhr und 13:00 bis 15:00 Uhr geführte Klettersteigtour am „Schuasta Gangl“
• 10:30 bis 12:30 Uhr Klettern für Einsteiger
• 10:30 bis 12:30 Uhr Canyoning
• 10:30 bis 16:00 Uhr geführte Mehrseillängentour
• ganztägig: Klettern @SAAC-Camp Steinplatte
• ab 15:00 Uhr Abschluss-BBQ @Kammerkör

Anmeldung zu den Workshops und Bewerben sowie Buchung des Camper-Packages mit 2 Übernachtungen inkl. Frühstück auf www.rockdays.at

 

Kostenlose Young Climbers Schnupperkletterkurse in der Climbers City Innsbruck

Ein Ferienprogramm, das Jung und Alt begeistert, hat idealer Weise einen hohen Spaßfaktor mit Punkten, die auch für die Schule und das Leben nützlich sind. Die Young Climbers Schnupperkletterkurse in der Climbers City Innsbruck verbinden die für Kinder und Schüler so wichtigen Konzentrations- und Koordinationsübungen deshalb mit viel Abenteuer in der freien Natur. Es geht in die Ehnbachklamm bei Zirl und dort an den Fels, wo sich auch die Erwachsenen an den Wänden versuchen dürfen und Youngsters mit Geschicklichkeit und Mut ihre Eltern alt aussehen lassen können. Im Juli und im August sind die ClimbHow Bergführer wieder für diesen Spaß zu haben, zeigen wie man erste Griffe beim Klettern meistert und sich gegenseitig sichert.

ClimbHow das bedeutet, wie der Name schon sagt, Lernen wie Klettern geht. Und das ist gar nicht so schwer, wie es auf den ersten Blick aussieht. Die staatlich geprüften Bergführer haben dafür ein paar Tricks parat. Erst mal üben, einen Knoten zu machen, Kletterpatschen anziehen und einfach probieren sich hoch zu hanteln. Am Seil gesichert kann nichts passieren. Selbst die Allerkleinsten schaffen das spielend. Die Anfängerrouten sind leicht und die Griffe und Schritte gut zu erkennen.

Ab 7 Jahren dürfen Kinder alleine am Programm teilnehmen. Darunter in Begleitung eines Erwachsenen. Nach oben hin gibt es keine Altersgrenze. Alle Kletterinteressierten sind herzlich willkommen. Die Teilnahme ist kostenlos. Nur rechtzeitig anmelden muss man sich dafür, da die Plätze begrenzt sind. Also, worauf noch warten!

Termine:
Freitag, 20. Juli 2018 & Freitag, 10. August 2018

Treffpunkt:
Jeweils um 8:30 Uhr beim Roten Kreuz in Zirl; Ende: ca. 16:00 Uhr

Voraussetzungen:
sportliche Grundkondition und Motivation

Mindestalter: 
ohne Begleitung 7 Jahre, in Begleitung eines Erwachsenen 5 Jahre

Kursinhalte:
Grundlagen Knotenkunde, Sicherungstechniken, Klettern und Sichern im Vor- und Nachstieg,
Abseilen passiv und aktiv

Schlechtwetterprogramm:
Das Schnupperklettern findet auf alle Fälle an den geplanten Terminen statt. Bei schlechtem Wetter geht es in die Halle.

Kosten: gratis inkl. Leih-Ausrüstung

Infos und Anmeldung: climbhow.info/youngclimbers/

 

Kostenlose ClimbHow Ferrata Workshops

Klettersteiggehen ist zum einen der ideale Einstieg in den Klettersport, zum anderen auch eine spannende Alternative zum Wandern, vorausgesetzt man ist schwindelfrei, hat die richtige Ausrüstung und kennt ein paar grundlegende Techniken. ClimbHow Ferrata bietet ab diesem Sommer kostenlos die Möglichkeit, mit staatlich geprüften Bergführern die richtige Anwendung eines Klettersteigsets zu lernen, grundlegende Techniken zu üben und Spaß an mit Stahlseilen und Eisentritten versicherten Felswänden zu finden. Die bergsteigerisch drei starken Tiroler Täler Zillertal,  Ötztal und Stubaital bieten mit dem Actionberg Penken in Mayrhofen, dem Klettersteig Zirbenwald in Obergurgl und dem Elfer in Neustift im Juli und August drei Möglichkeiten, das Klettersteiggehen von Profis zu lernen.

Die staatlich geprüften Bergführer von ClimbHow sind am Fels daheim. Ihre Leidenschaft gilt allem, was sich an schroffen Wänden, an Kalk und Granit abspielt. Dazu gehört das Klettersteiggehen genauso wie das Sportklettern oder Alpintouren. Durch ihre Ausbildung und ständige Fortbildung sind sie Profis der Berge und wissen, auf was bei allen alpinen Aktivitäten zu achten ist. Sie kennen auch die häufigsten Fehler, die beim Sichern gemacht werden und sind was die neuesten Produkte auf dem Markt anbelangt stets bestens informiert. Beim kostenlosen ClimbHow Ferrata Workshop führen sie Interessierte direkt am Klettersteig in den richtigen Gebrauch der Klettersteigausrüstung ein, zeigen auf mit welchen alpinen Gefahren gerechnet werden muss und wie man sich davor bestmöglich schützt.

In Mayrhofen geht es dazu an die Klettersteige „Knorren Nadel“ und „Steinbock“ am Actionberg Penken. Sie sind bestens fürs Üben geeignet und mit der Penkenbahn sowie mit der Kombibahn Penken mit nur 10 Minuten Fußmarsch zu erreichen. Obergurgl hat mit dem Klettersteig Zirbenwald nur 15 Minuten vom Ortszentrum entfernt den perfekten Platz, um sich mit Sicherungstechniken vertraut zu machen. Am Elfer in Neustift im Stubaital sind es zwei Klettersteige in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, die sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene die Möglichkeit bieten, Grundlagen zu lernen und Wissen sowie Erfahrung zu vertiefen.

Die Teilnahme an den ClimbHow Ferrata Workshops ist ab 14 Jahren möglich und für alle kostenlos. Nur das Bergbahnticket für den Zustieg zum Klettersteig ist bei Bedarf zu bezahlen.

Termine:
Samstag, 14. Juli 2018: Penken – Mayrhofen
Samstag, 21. Juli 2018: Obergurgl
Samstag, 25. August 2018: Elfer – Neustift im Stubaital

Voraussetzungen:
sportliche Grundkondition und Motivation, Mindestalter 14 Jahre

Notwendige Ausrüstung:
Klettersteigset, Klettergurt und Helm, festes und bequemes Schuhwerk, Rucksack, Verpflegung und Regenbekleidung (Leihausrüstung kann auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden.)

Kursinhalte:
Einführung in den richtigen Gebrauch der Klettersteigausrüstung, Planung eines Klettersteigtages unter Beachtung der Faktoren Verhältnisse, Gelände, Mensch; Grundtechniken zur Begehung von Klettersteigen

Schlechtwetterprogramm:
Bei schlechtem Wetter finden die Workshops in einer Kletterhalle statt.

Kosten: Die Teilnahme inkl. Leih-Ausrüstung ist gratis.

Infos und Anmeldung: www.climbhow.info/ferrata

1. E-Bike-Camp im Salzburger Saalachtal  powered by eBike rent

Mit dem E-Bike lassen sich ganz neue Ziele ansteuern, kommen auch Untrainierte in den Genuss einer einmaligen Aussicht und wird Bergsport für viele erst möglich. Im Salzburger Saalachtal sind daher für diesen Sommer die Akkus geladen, die Bremsen geprüft und die Reifen aufgepumpt. Zu Sonnwend von 22. bis 24. Juni heißt es dort Helm aufsetzen, Brille zurechtrücken und gemeinsam in die Pedale treten. Beim 1. E-Bike Camp im Salzburger Saalachtal zeigen die Profis vor Ort, wie man auf den schönsten Routen der Region Unentdecktes kennenlernt und die Berge von einer anderen Seite erlebt.

Die Natur im Salzburger Saalachtal hat sehr viel Einzigartiges zu bieten, und manchmal muss man etwas Anstrengung in Kauf nehmen, um dahin zu gelangen. Aber seit das Abenteuer Mountainbike durch Antrieb und Akku ein leichtes Spiel geworden ist, sind auch diese Plätze für alle einfach erreichbar. Das 1. E-Bike-Camp im Salzburger Saalachtal bietet nun die Möglichkeit, das elektrisch unterstützte Radfahren kennenzulernen, mit Gleichgesinnten an beeindruckende Orte zu gelangen und eine genussvolle Zeit zu verbringen. Es geht weder um sportliche Höchstleistungen, noch um ein schnelles Vergnügen. Was zählt, ist der intensive Kontakt mit der Natur und die Erinnerungen, die davon bleiben.

Zum Kennenlernen von Teilnehmern und Guides startet das Camp am Freitag mit „Tafeln auf der Alm“. Im Licht der untergehenden Sonne und mit Blick auf das traumhafte Bergpanorama servieren die Profis der Stoaberg Grillschule auf der Kammerlingalm ihre Spezialitäten. Zur Alm geht es noch mit dem AlmErlebnisBus und zu Fuß, am nächsten Morgen allerdings schon sitzen alle im Sattel und machen sich mit der Technik und den Grundlagen des E-Bikes vertraut, bekommen von den Guides Brems- und Kurventechnik vermittelt und trainieren sturzfreies Fahren auf verschiedenen Untergründen, um nachmittags bei geführten Touren die ersten Eindrücke von den E-Bike-Routen des Salzburger Saalachtals zu sammeln. Wenn am Abend dann die Bergfeuer gezündet werden, sind alle wieder im Tal und genießen bei der „Musikalischen Sonnwendroas“ den Blick auf die erleuchteten Gipfel.

Zum Abschluss des Wochenendes bringen die einheimischen Guides die Teilnehmer des Camps dann auf besonders ausgewählten Routen zum Staunen. Dabei sind Logenplätze garantiert, die kulinarischen Schmankerln vorbereitet und ein Picknick mit wildem Baden im klaren Bergsee auch nicht ausgeschlossen.

Programmdetails unter www.lofer.com/e-bike-camp

Vertikale Action für alle bei den ROCKdays PillerseeTal von 1. bis 3. Juni 2018

Die Kitzbüheler Alpen haben das ganze Jahr hindurch sportlich viel zu bieten. Sobald aber die ersten Sonnenstrahlen die nackten Felsen der Steinberge erwärmen, nehmen die Kletterfans die Region fest in ihre Hand. Ganz besonders das PillerseeTal, wo auf der Steinplatte selbst in der Winterzeit die Griffe nie lange kalt werden. Seit 2013 machen sich daher auch die ROCKdays als Kletterfestival für Jung und Alt einen Namen. Heuer läuten sie Anfang Juni die Haupt-Klettersaison in der Region ein und nehmen alle Fans der Vertikalen zu diversen Workshops und Bewerben mit an den Fels. Zuschauer kommen ebenfalls auf ihre Rechnung und wer einfach nur Chillen will, entspannt ganz lässig neben den Kraxlern am See.

Etwas Neues ausprobieren ist bei den ROCKdays nicht nur ausdrücklich erlaubt, sondern explizit gewünscht. Beim Kinderklettern kommen so die Kleinsten in Kontakt mit dem Sport, beim Basic Workshop lassen sich Erwachsene zeigen, wie es hoch hinaus geht. Die Bergführer, Canyoning und SUP Guides sorgen dabei nicht nur für professionelle Erklärungen, sondern auch dass die Sicherheit ein höchstmögliches Maß einnimmt und das Risiko gering bleibt. Anfänger wie Fortgeschrittene bringen sie ein Stück weiter in Technik und KnowHow und lassen das Spiel mit der Vertikalen und dem Wasser zu einem einfachen werden. Zum Höhepunkt der ROCKdays 2018 können sich Wagemutige am Forellenteich auch wieder beim ROCKdesaster mit den Profis der Szene messen.

ROCKbase mit FelsenFest
Der Kick-off für die ROCKdays 2018 erfolgt am Freitag, den 1. Juni beim Gasthof Adolari in St. Ulrich am Pillersse. Wirt Tom stellt seinen Parkplatz während des Festivals zum Campen zur Verfügung und lässt bei Schönwetter am Lagerfeuer oder bei Schlechtwetter in seinem Kuhstall Feierlaune aufkommen. Adi Stocker, der „Erschließer“ der Steinberge und Erstbegeher von mehr als 60 Routen, gibt Einblicke in das Making-Of des neuen Kletterführers, der im August erscheinen wird.

ROCKbase Workshops
Der nächste Tag bringt dann viel neues Wissen und Training. Die Kitzbüheler Bergführer, die FunConnection und Sup n‘ Fun laden zu kostenlosen Kletter-, Canyoning- und SUP-Workshops ein. Interessierte lernen dabei im Klettergarten Adolari mit den Kitzbüheler Bergführern die Basics in Sachen Sicherung und Griffe, lassen in der Teufelsklamm mit der FunConnection, die auch für das ROCKdesaster verantwortlich ist, den Adrenalinpegel in die Höhe schnellen und gleiten mit Sup n‘ Fun über den Pillersee. Am Halsergrund sind die Kids beim Kinderklettern bestens aufgehoben und dürfen sich dort austoben.

KIDSdesaster Bewerb
Youngsters, die ihren Wettkampfgeist wecken wollen, melden sich gleich schon mal für Samstag zum KIDSdesaster an, um Free Solo an der Kletterwand ihre Geschwindigkeit unter Beweis zu stellen und bei tosendem Applaus des Publikums auf eine Luftmatte abzuspringen.

ROCKdesaster Cold Water Soloing
Wie in den vergangenen Jahren wird das Highlight des Wochenendes wieder der ROCKdesaster Speedkletterwettbewerb am Samstag sein, zu dem internationale Kletterstars erwartet werden, die sich zur Miss oder zum Master of Desaster küren lassen wollen. Dazu müssen sie seilfrei die 15 Meter hohe über dem Forellenteich hängende Wand in Bestzeit bewältigen. Kopf an Kopf im K.O.-System mit Schwierigkeiten zwischen 6+ und 7-. Das abendliche Finale in diesem Cold Water Soloing Bewerb ist jedes Mal ein enormes Spektakel begleitet von Pyrotechnik und effektvollen Sounds.

ROCKnight Party
Was wäre ein Kletterfestival ohne Party? Die gehört einfach dazu. Gleich nach dem ROCKdesaster Finale werden deshalb bei der Forellenranch die Schweinwerfer auf die Live-Band “Ruff Stuff“ gerichtet, die dem Publikum vor Ort ordentlich einheizen und die Nacht rocken wird. Wirt Alex schmeisst dazu den Grill an und serviert einen speziellen ROCKdays Burger.

ROCKsunday auf der Steinplatte
Der Sonntag gehört dann denjenigen, die sich am Abend zuvor rechtzeitig von der Party verabschiedet haben und bei der geführten Klettersteigtour am Schustergangl Schwindelfreiheit zeigen. Von der Bergstation der Bergbahn Waidring-Steinplatte aus dauert der Zustieg nur 20 Minuten. Auch die geführten Mehrseillängentouren erreicht man von dort aus.

Mehr Details zu den ROCKdays 2018 und Anmeldemöglichkeit zu den Workshops und Bewerben gibt es auf www.rockdays.at

Der 3. Int. Kästle Dirndl Skitag lockte 300 Trachtenfans nach Lech am Arlberg

Wenn bunte Trachtenröcke über die Piste wehen, Zöpfe zusammen mit Schneekristallen in der Luft herumwirbeln und sich Skifahrer verwundert nach den hübschen Damen umdrehen, dann ist wieder Kästle Dirndl Skitag. Handys werden gezückt, unzählige Fotos geschossen und Fragen zum Anlass gestellt. Bereits zum dritten Mal lud Kästle am Samstag, den 7. April alle Trachtenfans zum Dirndl Skitag nach Lech am Arlberg ein, und 300 Madln und Buam kamen.

Ein traumhafter Frühjahrskitag in Lech am Arlberg. An der Talstation Schlegelkopf wird eifrig gewerkelt. Das Kästle Team stellt seine RX, MX und FX Ski Modelle in Reih‘ und Glied auf. Getränke und Goody-Bags werden hergerichtet. Der DJ schließt sein Mischpult an. Nach und nach treffen im Kästle Zelt-Dorf die Dirndl-Trägerinnen und auch Herren in Lederhosen ein.

Die 50 Damen, die sich als erste angemeldet haben, bekommen ihr VIP-Package mit Liftticket, Kästle Leih-Ski, Kästle Sonnenbrille und Gutscheine für die Kässpätzlepartie ausgehändigt. Der Harmonika Man hat mittlerweile zu spielen begonnen und die Stimmung heizt sich auf. Auch die anderen TeilnehmerInnen des Kästle Dirndl Skitages dürfen sich die neuesten Kästle Ski ausleihen. Viele können es gar nicht mehr erwarten und machen gleich die ersten Schwünge auf der Piste.

Um 10:30 Uhr dirigiert Kästle Marketingleiter Philipp Giselbrecht dann alle Dirndl Skitag TeilnehmerInnen sowie die Kästle Family bei der gemeinsamen Abfahrt geschickt über die Piste, darunter auch die Dirndl-Designerin Kinga Mathe. Ein wunderbarer Anblick ergibt sich für die anderen Skifahrer. So viele hübsche Dirndl-Trägerinnen gemeinsam am Berg sieht man sonst nie.

Der 3. Int. Kästle Dirndl Skitag zog wieder einmal alle Blicke auf sich. Neben den 300 TrachtenträgerInnen machte auch Vorarlbergs Sportlerin des Jahres, Freeriderin Lorraine Huber, gekonnt ihre Schwünge inmitten der bunten Dirndl-Vielfalt. Die ehemalige Weltcupläuferin Katja Wirth ließ sich den Spaß ebenfalls nicht nehmen und fuhr gemeinsam mit Freundin, Freeriderin Tine Huber, bei der Dirndl-Skigaudi ab. Mit dabei im bunten Gewand waren auch die WM-Silbermedaillen-Gewinnerin von 1978 im Slalom, Pamela Behr-Knauth aus dem Allgäu sowie Kunstbahnrodlerin Madeleine Egle. Die Olympia-Bronzemedaillen-Gewinnerin in der Team-Staffel ließ ihren Trachtenrock genauso über die Piste fliegen.

Bei Kässpätzle und Sound von 4Passion wurde anschließend in der „Schneggarei“ gefeiert. Außerdem wurde ein Kinga Mathe Dirndl sowie ein Kästle Ski verlost.

„Am Arlberg sind die Wurzeln von Kästle. Den Saisonsabschluß mit der Kästle Family und den begeisterten Kästle-Fans in dieser traumhaften Kulisse zu feiern, ist ein jährlicher Höhepunkt, der in den Erinnerungen aller bleibt“, so Kästle Marketingleiter Philipp Giselbrecht

www.kaestle.com 

Kostenloser eBikeHow Workshop im Ötztal

Die markanten Gipfel der Ötztaler Alpen kennen viele Schneefans vom Winterurlaub in den Bergen. Im Sommer sind sie aber nicht weniger faszinierend. Und genauso einfach kommt man ihnen näher. Bergbahnen sind die eine Möglichkeit, die Almen und Hütten kennenzulernen, das E-Mountainbike ist die andere. Es ermöglicht auch weniger Sportlichen Ausflüge zu entlegenen Bergbauernhöfen, zu atemberaubenden Aussichtspunkten und beeindruckenden Naturschauspielen, zu denen keine Seilbahn führt. Um für das Abenteuer E-Biken gerüstet zu sein, die wichtigsten Komponenten und Fahrtechniken zu kennen, bietet Ötztal Tourismus in Zusammenarbeit mit BikeHow diesen Sommer einen kostenlosen eBikeHow Workshop an.

Es wird Zeit, die sonntägliche Rad-Ausfahrt zum See oder in den Gastgarten am Rande der Stadt mit einem echten Bike-Erlebnis in den Bergen aufzumischen. Dafür braucht es kein Monate langes Training, nur das richtige Fahrrad und ein paar wertvolle Tipps und Tricks. Die kommen ab diesem Sommer von den Berg- und Bike-Profis von BikeHow. Seit mehr als 10 Jahren ist die Organisation durch die SnowHow Lawinenkurse im Winter bekannt und lädt auch regelmässig zu den kostenlosen ClimbHow Schnupperklettercamps ein. Von 30. Juni bis 1. Juli zeigen die Alpin-Spezialisten, wie man einfach auf zwei Rädern die Berge erklimmt und dabei mit wenig Risiko viel Spaß und einmalige Erlebnisse haben kann.

Der Theorievortrag am Samstagabend in der Aqua Dome Tirol Therme Längenfeld ist der erste Einstieg in das Thema. Dort werden die unterschiedlichen E-Bike-Typen, Antriebe und Akkuleistungen erklärt, es wird aufgezeigt, wie man sich auf einen Bike-Ausflug vorbereitet, die passende Strecke auswählt und auch die Wetterbedingungen im Blick hat. Ebenfalls dazu gehören Schutzausrüstung wie Helm oder Knieprotektoren, die Inhalte eines Bike-Rucksackes oder das Verhalten im Notfall.

Am drauffolgenden Workshop-Tag stehen die praktischen Übungen im Mittelpunkt. Die Guides zeigen nicht nur, welche Dinge am E-Bike vor Abfahrt kontrolliert werden sollten und wie man kleinere Reparaturen selber vornimmt, sondern vor allem wie man Forststraßen, Wald- und Wiesenwege sowie kleinere Hindernisse auf der Strecke unfallfrei meistert. In fünf verschiedene Gruppen je nach Vorwissen und Fahrkönnen eingeteilt, werden die 35 TeilnehmerInnen rund um Längenfeld an das alpine Bike-Erlebnis herangeführt, lernen Brems- und Kurventechniken, die richtige Abfahrtsposition auf dem E-Bike sowie Akkuleistung und Kondition richtig einzuteilen.

Mitmachen können bei diesem eBikeHow Workshop alle Radbegeisterten ab 14 Jahren. Ein eigenes E-Mountainbike ist dafür nicht unbedingt notwendig. Es kann vor Ort ausgeliehen werden. Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos. Auch an die Kondition stellt der Kurs keine großen Anforderungen. Auf Grund der begrenzten Teilnehmerzahl empfiehlt sich allerdings eine frühzeitige Anmeldung.

Termin: 30.06.2018 bis 01.07.2018
Ort: Längenfeld im Ötztal
Teilnahme kostenlos!

Details und Anmeldung auf https://bikehow.info/ebikehow/